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Der Isenburger Der Isenburger ist männlich
Routinier




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[Themenstarter]

Biete Fellchen / bearbeitet Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Habe gestern durch Zufall in meinen Beständen zwei Fellmützen entdeckt:
- 1 X Blaufuchs(?), mit Futter, könnte echt oder Webpelz sein, Damengröße
- 1 X Nerz(?), auf Leder ohne Futter, könnte echt oder Webpelz sein, eher Kindergröße

Beide 100%-ig in Ordnung, geeignet für Erstellung von Beuteln, Muff, Besatz oder ggf. zum Tragen (ob als Kostümteil weiß ich nicht)!

Bei Interesse bitte bei mir melden!
Konditionen: gegen Abholung und ein "Dankeschön" - für Freunde: kostenfrei !
:up1:

__________________

hdh

Beitragsnr.: 1009
22.03.2006 12:31 Der Isenburger ist offline Beiträge von Der Isenburger suchen Nehmen Sie Der Isenburger in Ihre Freundesliste auf

Attila Attila ist männlich
Super Moderator



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Hallo IB
Das Glück von Swabedu

In einem fernen Land gab es ein friedliches Dorf, das man Swabedu nannte. Dieses Dorf war nicht nur wunderschön und blitzsauber, seine Bewohner waren meist auch von aussergewöhnlicher Höflichkeit. Wenn sie sich trafen, begrüssten sie einander mit einem Lächeln. Fanden sie Zeit zu einem Schwätzchen, so fragten sie zunächst nach dem Befinden des anderen und überreichten dann ein kleines Stückchen Fell.

Viele Jahre lebten so die Bewohner in Glück und Harmonie. Freude und Leid wurden gemeinsam getragen, keiner verschloss nachts seine Haustür und jeder half dem Nächsten, wenn Krankheit oder Tod eine Familie heimsuchten.
Aber unweit vom Dorf hauste ein furchterregender Kobold, ein böser Geist. Keiner wollte mit diesem schrecklichen Kerl in Verbindung treten; alle hatten Angst. Doch die Einwohner überlegten hin und her, wie man auch mit diesem Kobold Freundschaft schliessen könnte.

Schliesslich fand sich ein kleiner, mutiger Junge, der sich anbot, den bösen Geist in seiner Höhle am Berghang zu besuchen. Viele Freunde gaben dem Jungen das Geleit, aber die letzten tausend Schritte musste er alleine gehen.
Der Junge gelangte an den Eingang der Höhle. Der Kobold fuhr ihn heftig an: "Was willst Du hier?" Der Kleine nahm seinen ganzen Mut zusammen: "Ich heisse Stefan und bin 12 Jahre alt. Ich möchte Dich fragen, wie es Dir geht. Bei uns schenkt man einander, wenn man sich begegnet, ein Stück Fell, um zu zeigen, dass man sich lieb hat! Ich habe Dich gern und hier ist ein Fellchen, dass ich Dir schenken möchte. Bitte nimm es an!"
Der Kobold wusste nicht, was er antworten sollte. Umständlich nahm er das Stück Fell in die Hand, prüfte es und wollte es achtlos in die Höhle werfen, aber es blieb an seiner Hand haften. So überlegte er, wie er den Dorfleuten einen Streich spielen könnte. Er sagte zu dem Jungen: "Das ist doch alles blödes Zeugs mit Eurer unnötigen Schenkerei. Wenn Du immer Deine Fellchen verschenkst, wirst Du nachher selbst keine mehr haben, dummer Junge!"

Mit diesen Worten schob der Kobold den Jungen aus der Höhle. Dieser murmelte erschrocken einen Abschiedsgruss und lief dann, so schnell ihn seine Füsse tragen konnten, zurück zu seinen wartenden Freunden.
Der tapfere Junge wurde von seinen Freunden staunend empfangen; er musste immer wieder von seiner Begegnung mit dem bösen Geist erzählen und von allem, was dieser geantwortet hatte. Schliesslich war das ganze Dorf auf dem Marktplatz versammelt. Doch manche gaben sogar dem Kobold recht, denn einige Dorfbewohner hatten nur noch wenige Fellchen, andere dagegen sehr viele. Es war wie immer im Leben: einige waren recht geizig, andere sehr grosszügig; manche vergassen einfach, die Fellchen von zu Hause mitzunehmen oder waren die gute Gewohnheit leid.

Unbemerkt war der Kobold dem Jungen ins Dorf gefolgt. Die Swabedudas erschraken zu Tode, als sie den bösen Geist in ihrer Mitte sahen. In die Stille hinein rief der Kobold: "Ihr seid ja strohdumm! Warum wollt Ihr immer die kostbaren Fellchen verschenken? Nehmt doch einfach die kleinen Steine, die hier überall herumliegen. Hiervon gibt es immer genug und keiner hat zuviel davon zu Hause liegen!"
Die meisten Leute fanden diese Idee so grossartig, dass sie sich schnell einigten, in Zukunft so zu verfahren. Nun begannen sie, kleine Steinchen zu sammeln. Bei einer Begrüssung verschenkte man diese dann. Die Fellchen waren bald vergessen.
Aber mit der Zeit nahm die Freundlichkeit immer mehr ab. Man entdeckte, dass man mit den Steinen auch werfen konnte. Man gab sich auch nicht mehr die Mühe, kleine Steinchen zu suchen, sondern griff auch zu grösseren und schwereren Steinen.
Aus der früher so fröhlichen Begrüssung mit den weichen Fellchen wurden jetzt Begegnungen voller Misstrauen, Man fürchtete sich immer mehr voreinander und war nie sicher, ob nicht ein grosser Stein geflogen kam. Das einst so fröhliche Swabedu versank in Angst und Feindschaft.
Eines Tages kam ein weiser Mann auf seiner Pilgerreise zur schönen Barockkirche durch das Dorf. Er klopfe an die erste Haustür und bat um einen Becher Wasser. Es war das Haus einer alten Dame, die aber mutterseelenallein wohnte.

Sie reichte dem frommen Pilger nicht Wasser, sondern Milch, Brot und Schinken. Die Grossmutter war froh, wieder mit jemandem sprechen zu können und so erzählte sie von dem fröhlichen Dorf, das durch den Ratschlag des bösen Geistes in die Irre geleitet wurde.
Der Pilger ging von Haus zu Haus und bat alle Bewohner, auf den Marktplatz zu kommen. "Warum begrüsst Ihr Euch nicht wie früher mit Fröhlichkeit, Anteilnahme und den seidenen Fellstückchen?" Die Swabedudas sagten, dass sie Angst um ihre Fellchen hätten: Einige hatten nur noch wenige Stücke, andere dagegen über hundert. Niemand wollte riskieren, vor lauter Grosszügigkeit alle Fellchen zu verlieren! Da bat der fromme Mann alle, nach Hause zu gehen und ihre Fellchen zu holen. Wer nur drei hatte, holte diese voll glänzender Fellchen.
"Das reicht doch!" sagte der Pilger: "In Zukunft grüsst Ihr Euch wieder in alter Freundschaft. Wer ein Fellchen bekommt, gibt auch eins. Wer seine Fellchen vergisst, läuft nach Hause und holt sie. So hat keiner mehr als die anderen und so werdet Ihr wieder in Frieden miteinander leben können."

Als alle Fellstückchen vor dem Pilger lagen, mussten die Bewohner einen grossen Kreis bilden und sich je ein Fellchen abholen. Als der Kreis sich einmal gedreht hatte, begannen die Swabedudas, sich wieder anzulächeln. Beim dritten Kreis fing jemand an zu singen und bald sang das ganze Dorf zusammen wie in alten Zeiten.
Als die letzten Fellchen verteilt waren, wurde es bereits dunkel. Alle eilten zu den leeren Körben zurück, um dem weisen Mann zu danken und ihm ein Nachtquartier anzubieten.
Aber soviel sie auch suchten, sie fanden den Pilger nicht. Da erkannten sie, dass der Weise vom Himmel geschickt worden war, um den Frieden wieder in ihr Dorf zu bringen. Sie lobten Gott und versprachen, sich immer freundlich und hilfsbereit zu begegnen und ein Fellchen zu verschenken!
Fellchen verschenken wäre wieder angebracht in unserer Gesellschaft!!
Einer muss ja mal den Anfang machen.


Atti

Hi Admin
Das gehört hier nicht hin!
Ich weis.
Kannst ja wieder löschen

Das Video vom Zug in B.Gl. ist zu dir unterwegs
Gruß
Willi

__________________
man kann dem leben nicht mehr tage geben, aber dem tag mehr leben.
(chin.sprichwort)

Beitragsnr.: 1020
23.03.2006 18:46 Attila ist offline Email an Attila senden Homepage von Attila Beiträge von Attila suchen Nehmen Sie Attila in Ihre Freundesliste auf
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Ögädai Ögädai ist männlich
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:good post:

Will das nicht löschen, finde die Gesichte echt toll !!!

Es gibt einen Film ? Toll !!!

__________________
lg euer Ögädai

Steppenkrieger Homepage

Beitragsnr.: 1022
23.03.2006 21:22 Ögädai ist offline Email an Ögädai senden Homepage von Ögädai Beiträge von Ögädai suchen Nehmen Sie Ögädai in Ihre Freundesliste auf Füge Ögädai in deine Contact-Liste ein steppenkrieger anrufen Erreichbarkeit von Ögädai

Der Isenburger Der Isenburger ist männlich
Routinier




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Fellchen Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Auch ich erwarte kein Nachtquartier ...
... und wenn diese Fellchen dazu beitragen können, dass die Freundschaft und die Wertschätzung, die unsere Vereine nach so kurzer Zeit verbindet, Bestand hat oder gar noch stärkt, so soll das "Glück von Swabedu" doch wieder aufleben.
In meinen Fellchen sind jedenfalls keine Steine irgendwelcher Größe verborgen; daher ist auch kein Misstrauen angebracht. Wie Ihr ja mittlerweile erkannt habt, ist auch mein Freund Zanabazar kein böser Kobold, sondern ein durchaus wohlmeinender Zeitgenosse, der - genau wie ich - manchmal Fehler macht, aber immer bereit ist, diese einzusehen und dann auch nach Möglichkeit zu vermeiden.
Und wenn denn jemand Interesse an den Fellchen haben sollte ...

__________________

hdh

Beitragsnr.: 1029
24.03.2006 10:08 Der Isenburger ist offline Beiträge von Der Isenburger suchen Nehmen Sie Der Isenburger in Ihre Freundesliste auf
 
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