kiraja
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13.04.2006 15:57 |
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kiraja
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Balamir
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zerwus an alle dteppenkriger,
ich begrüsse euch alle.
der mensch der deine 5000 tausend jaehrige gedchichte nicht weiss ist ein mensch der taeglich lebt.GÖTHE
herr isenburger wie ich schon gesagt habe wir sind alle menschen.aber ich will auch die geschichte lernen.dabei gibt es nichts untoleriertes.wie gesagt das ist ein forum.ich habe auch nicht bestritten was der andere gesagt hat.klingt es so?dann sind alle historiker untolerierter Schovenisten.wir wollen (ich) dabei meinungsaustausch machen.ich wollte dabei auch meine andere seite zeigen.das sind nur diskussionen.sie können daran glauben an was sie glauben mögen.niemand haelt den anderen daran.zvilisierte menschen müssen so dein.wenn die mendchheit immer so skolastisch auf die sache gehen würde haette man keine vorschritte gemacht.wir wissen alle wie das schnewitchen maerchen ist.wir sind kein spiegel der bösen königin der andauernd auf die fragen der königin 'ja du bist die schönste'. antworten.unsere gedaechtnisse sind frei.wir können alle meinungen sagen.bei mir ist niemals das wort herausgekommen nein das ,dies ist falsch.ich bin offen.die zitate natürlich vieles aus dem net.sonst haette man keine zeit dafür.man geratet in irrtum wenn man denkt die steppenvölker haben keine kultur und toleranz haben sie auch.als der Fatih Sultan Mehmet Ýstanbul eroberte haben sich alle im hagiasophia gesammelt.aus furcht.sie warteten auf sen tot.es geschach aber nichts mit ihnen.der eroberer sagte ihr seid frei bei eurer glaube.in der türkei sind vile staette in denen sinagogen-kirschen un moscheen zusammen sind.das müdden sie gesehen haben.oder wenigstens gelesen.in jrussalem kann man es auch sehen.die europaer wurden damals bei glaube freigelassen.das wissen sie ja.schauen sie sich dise toleranz an:die sultane manche natürlich sind kinder von europeischen frauen.die soldaten (konvertierte) wurden zum pascha und einege heirateten mit töchter des sutans.sehen sie sich siese tolernz an.waehrenn menschen in europa verbrannt wurden herschhte bei den osmanen freiheit.keiner kann es zeigen das man bei den osmanen jemanden verbrannte.natürlich war das osmanische imperiaum nicht das idesle aber zu dieser zeit sie beste.wie wir wissen wurde auch istanbul von den kreuzzüglern ausgeplündert und zur asche gelegt.sie können heute die reste in istanbul im hippodrom sehen das sie monumente von den kreuzzüglern abmontiert und zur ausrüstüng ausgegossen wurden.das gleiche haben unsere zitgenossen amerikaner in ýrak geacht.was damals in derussalem im ersten kreuzzug gemacht wurde brauche ich nicht zu arklaeren.ein kardinal sagt anstatt kardinalen mütze zu taragen würde ich osmanischen sarýk (turband) aufsetzen.also wie gesagt ist ein forum.ich mag blumen,menschen un die natur genau wie seder andere.
das leben ist kein leben suchen sondern sich selbst auchen.C.PAVESE(es tut mir leid mit der formilierung.
aber beiseite damit ich wolltee eigentlich auch etwas hinfügen wie kiraja.wie gesagt einpaar gedichte vom Panteist Yunus.ich hoffe es gefaellt ihnen,kiraja und den anderern steppenkrieger.
Yunus Emres Humanismus
Das zwanzigste Jahrhundert hat nicht nur die nationale, sondern auch die humanistische Interpretation von Yunus Emre hervorgebracht. Die Anhänger der humanistischen Interpretation betonen Yunus' Menschenliebe. Sie weisen darauf hin, daß in seiner Dichtung die Grenze zwischen Mensch, Natur und Gott kraft der Liebe weitgehend aufgehoben ist.
In der Tat macht Yunus im Glutfeuer der Liebe keinen Unterschied mehr zwischen dem Schöpfer und seiner Schöpfung. Alles erscheint ihm als ein Gleichnis auf den Liebenden und den Geliebten. Menschen, Pflanzen, Tiere, Engelscharen; Gott selbst, fügen sich zu einer Gesamteinheit, die durch die Liebe zusammengehalten wird. Die Liebe läßt sie alle auf gleicher Höhe erscheinen; sie werden zu Brüdern und zu Schwestern.
Das ist aber nur der eine Aspekt der Dichtung von Yunus Emre. Der andere Aspekt besteht darin, daß Yunus von tiefem Zweifel beherrscht wird. Er weiß nicht, ob er überhaupt imstande sein wird, sein Ziel zu erreichen. Dieser Zweifel nagt derart an ihm, daß jeder Berg, jedes Wassertröpfchen, jeder vorbeiziehende Wanderer ihn an die Trennung vom Geliebten erinnert; durch die Liebe zur Einheit zusammengefügt, zerfällt nun die Welt in lauter Hindernisse, die sich ihm in den Weg stellen.
Der Humanismus von Yunus Emre geht also nicht einseitig von der Menschenliebe aus; der Selbstzweifel ist ihm genauso wichtig. Gegenstand seiner Dichtung ist der Mensch mit seinen widerspüchlichen Gefühlen: Angst und Hoffnung, Hochmut und Demut, Ekstase und Versenkung, sind für ihn vollkommen gleichberechtigte Gefühle: indem er sich auf ein Ziel hin bewegt, erlebt er die Polarität seiner Gefühle.
Was uns Yunus Emre vorlebt, ist der totale Mensch. Er unterscheidet sich von den gewöhnlichen Sterblichen dadurch, daß er diese Gefühle mit einer Intensität erlebt, die ohnegleichen ist. Er gewinnt dadurch eine humane Unmittelbarkeit, die jeden von uns anspricht, welche Lebenserfahrung wir auch gemacht haben mögen.
Der mystische Weg
Wir sind mit Yunus noch nicht ganz am Ziel; wir konnten ihm auf allen seinen geistigen Pfaden folgen - auf göttlichen, nationalen, humanistischen, sogar auf sozialrevolutionären Pfaden. Yunus Emre ist aber ein Dichter, der darüber hinaus etwas völlig Fremdartiges, ja Abstoßendes in sich aufweisen kann. Das haben wir bereits gespürt, als sein polar aufgebautes Menschenbild hervortrat. Folgen wir ihm auf diesem Weg weiter, so hört bald jedes Verstehen auf. Alles, was wir bis dahin als gesunde menschliche Polarität empfunden haben, schlägt in lauter Paradoxien um. Yunus gibt Dinge von sich, die scheinbar nicht im Zusammenhang stehen; er befindet sich in einem Gebiet, in das wir mit unseren Alltagskategorien der Rationalität nicht mehr eindringen können.
Woher kommt dieses fremdartige Element in Yunus Emres Dichtung? Was treibt ihn dazu, so Verschlüsselt-Paradoxes von sich zu geben? - Um auf diese Fragen eine Antwort zu geben, fassen wir noch einmal zusammen: Yunus liebt Gott. Kraft der Liebe möchte er von eigenem Ich wegkommen und in Gott aufgehen. Bewußtes Erleben seines Ziels reicht ihm aber nicht aus. Er sucht die Verschmelzung mit Gott, die sogenannte 'Unio mystica'.
Yunus kann sein Ziel mit einem einzigen Identitätswechsel nicht erreichen. Der Weg vom eigenen Ich zur Gott-Identität führt über sehr viele selbständige Zwischenetappen. Am Anfang steht Yunus im Bann seines Ziels. Er lebt von Gottesliebe und beklagt die Trennung. Ihn plagen Zweifel, Ängste. Hat er aber die ersten Etappen hinter sich gebracht, kennt er auch die Hoffnung, das demütige Warten. Das macht ihm das Etappenüberschreiten allerdings nicht leichter; er muß nach wie vor alle Phasen des Identitätswechsels durchlaufen. Mit der Zeit verselbständigt sich aber das Gefühl vom zurückgelegten Weg und wird zum alles beherrschenden Zentrum: das Mittel gewinnt die Oberhand über das Ziel!
Nun können wir verstehen, warum Yunus' Gefühl vom mystischen Weg wesentlich auf Paradoxien zurückgreift: Er kann nicht die Hoffnung haben, innerhalb der gewohnten Bahnen der Rationalität sich mitzuteilen. Seine Weg-Erlebnisse sind zu fremd für Nicht-Eingeweihte, sie lassen sich nicht von Menschen fassen, die nicht aus eigenem Antrieb heraus auf Identitätswechsel hinaus sind. - Was bleibt also Yunus anderes übrig, als sich in paradoxen Formeln auszudrücken und die menschliche Rationalität bloßzustellen! In der Tat kann man diejenigen Gedichte, in denen sich Yunus nur noch in paradoxen Formeln ausdrücken kann, als humorvolles Kitzeln der festgefahrenen Ratio bezeichnen; der mystische Weg wird in diesen Fällen eine mysteriöse Reise
çýýÖÖçþMeine Liebe hat mich von mir befreit:
Ich brauche dich, nur dich.
Tag und Nacht glühe ich:
Ich brauche dich, nur dich.
Weder freue ich mich über Reichtum,
Noch klage ich über Armut.
Mich tröstet deine Liebe:
Ich brauche dich, nur dich.
Die Liebenden blendest du,
Liebestrunken machst du,
Auf Schritt und tritt erscheinst du:
Ich brauche dich, nur dich.
Den Liebeswein möchte ich trinken,
Medschnun2 ähnlich Berge erklimmen,
Tag und Nacht an dich denken:
Ich brauche dich, nur dich.
Menschen brauchen Geselligkeit,
Engelscharen den Himmel,
Medschnun2 seine Leila:
Ich brauche dich, nur dich.
Man soll mich töten,
Meine Asche in alle Winde verstreuen,
Sogleich wird meine Erde tönen:
Ich brauche dich, nur dich.
Yunus ist mein Name,
Von Tag zu Tag wächst meine Liebe.
In beiden Welten bin ich unglücklich:
Ich brauche dich, nur dich.
du sagst du wist morgen ein anderer;warum faengst du nicht vom heute an?epiktetos.
zerwus an alle uns bleibt fitt bis zum naechsten mal.
Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Balamir am 14.04.2006 18:52.
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Beitragsnr.: 1454
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14.04.2006 18:46 |
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Fürstin Rubina
Tripel-As

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diesen Beitrag fand ich sehr gut !!!
Balamir es will dich niemand deskreminieren(?). Ja auf deine Frage ob ich mit vielen Türken was zu tun habe, muß ich mit ja beantworten. In meinem früheren Job hat ich mit sehr vielen Nationalitäten zutun und ich bin mit allen gut klar gekommen, weil ich auch andere meinungen akzeptiert habe aber wo ich nicht so gut mit klar komme, ist z.b. wenn mir jemand unbedingt seine meinung aufdrängen will. So kam es nur leider manchmal bei Dir rüber. Deine Beiträge sind gut aber man muß eben akzeptieren, wenn jemand anderer meinung ist. Wie gesagt unsere Beiträge sind alle aus dem Internet recherchiert, sorry denn aus eigener erfahrrung, kann hier ja niemand etwas berichten, oder sehe ich das falsch???
Aber wie ich Dir eben schon geschrieben habe, merkt man, das Du dich anpassen(schrift z.b.) kannst und ich finde das gut. Dann ist ein besseres auskommen miteinander schon eher garantiert.
Recherchiere weiter und beteilige dich auf diese weise weiter hier, dann macht es auch spaß.
Ok ?
lg Silvia
__________________ www.Buirer-Hunnen.de 
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Beitragsnr.: 1457
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15.04.2006 00:13 |
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Der Isenburger
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| Zitat: |
Original von Balamir
herr isenburger wie ich schon gesagt habe wir sind alle menschen. (...) wir können alle meinungen sagen (...) kultur und toleranz haben sie auch (...) ich mag blumen,menschen un die natur genau wie seder andere. |
Na, das sind doch mal Aussagen, die zeigen, dass man auch vernünftig diskutieren kann. Meinungen sind nun mal Meinungen, und wenn man eine Meinung von sich gibt, sollte man dies dann nicht als bewiesene und unumstößliche Wahrheit und Tatsache darstellen!
Herr Balamir, ich bin ein Bewunderer der frühen Hochkultur der Ägypter, Araber, Türken, etc., die in der Tat bedeutend früher als die Völker "des Westens" sowohl im Bereich der Wissenschaften als auch im Bereich der Religionen sehr viel toleranter und vor allen Dingen auch viel weiter waren!
(Leider gilt das nicht unbedingt für alle Nachfahren.)
Glauben Sie mir also, werter Herr, ich sehe Ihre Beiträge zu diesem Forum als eine Bereicherung, solange und wenn, ja wenn sie denn 1. lesbar und 2. nicht gegen die von Ihnen selbst postulierte Toleranz verstoßen!
So nebenbei würde mich interessieren, wo Sie so gut Deutsch gelernt haben!? Ich spreche und verstehe leider kein Türkisch!
Nun mal abgesehen von der folgenden Schreibweise:
Ya(s)asin tesamuh! Allaha ismarladik!
Anmerkung: Zudem gehört das Thema nicht in Vincents Forum und die letzten Beiträge (also auch meine Antwort darauf) eigentlich auch nicht in dieses Unterforum, aber da es sich um direkte Antworten handelt, soll es mal so bleiben.
Habe mir daher erlaubt, das Thema "in toto" zu verschieben und hoffe, der Admin ist mit der neuen Position einverstanden!?
__________________
hdh
Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Der Isenburger am 15.04.2006 10:01.
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Beitragsnr.: 1461
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15.04.2006 09:46 |
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