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Fürstin Arican Fürstin Arican ist weiblich
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Attila der Hunnenkönig Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Man schreibt das Jahr 375 n.Chr. Europa erzittert,

als würde die Erde beben. Wilde Reiterhorden aus den Weiten

Asiens überrennen seine östlichen Grenzen. Erschütternde

Nachrichten von Mord, Folter und verbrannten Dörfern eilen

ihnen voraus. Der ganze Römische Weltkreis gerät in Aufruhr

und Panik:

Die Hunnen kommen!

Steht nun das Ende der Welt bevor?

Ist das die in der Bibel prophezeite Apokalypse?

Schon lange vor dem Hunnensturm hatten die Barbaren aus den

Gebieten jenseits des Limes, des nördlichen römischen

Grenzwalls, kriegerische Vorstöße unternommen und Rom zum

Schwanken gebracht. Doch erst den Hunnen sollte es gelingen,

das Weltreich in die Knie zu zwingen.

Wie war das möglich?

Wie konnten raubende und plündernde Horden

asiatischer Reiternomaden die militärische Supermacht Rom

überrennen und damit der glorreichen Antike den

Todesstoß versetzen?

Das Kaiserreich befand sich im Umbruch.

Die alte Götterwelt hatte abdanken müssen,

der neue Kult um den Lichtgott Mithras entweihte die Tempel

von Jupiter und Mars. Von Kleinasien aus verbreitete sich

eine neue Religion, die aus einer kleinen jüdischen Sekte

entstanden war, nach Westen und stieg im Römischen Reich zur

mächtigsten Religion auf: das Christentum.

Die alten Kulte wurden aber nicht nur aufgrund gewandelter

Glaubensvorstellungen verdrängt.

Der Kampf um die Götter war auch ein Kampf um die politische

Macht

in Rom. Das Zeitalter der großen Völkerwanderungen war

angebrochen. Nach Westen ziehende Stämme lösten in Europa

Unruhe aus,mittel- und nordeuropäische Völker kamen in

Bewegung. Sie alle zerstörten das alte Ordnungsgefüge:

den römischen Frieden, die Pax Romana.

Seit die Hunnen vor eineinhalb Jahrtausenden über Europa

herfielen gelten sie als die Verkörperung der asiatischen

Bedrohung.Seit damals fürchtet die zivilisierte Welt des

Westens die ihr unheimlichen Fremden aus dem Osten.

Der Hunnensturm über Europa ist eines der großen Rätsel

in der Geschichte des Abendlandes. Woher kam dieses Volk?

Aus welchem Grund machte es sich nach Westen auf und drang

über Tausende von Kilometern in unbekannte Gebiete vor?

Welches Geheimnis verbirgt sich hinter seinem Siegeszug?

Und wie schaffte es sein Anführer, der legendäre König Attila,

in nur wenigen Jahren Europas mächtigster Herrscher zu

werden?Die Hunnen sind eines der berühmtesten Völker der

Erde. Sie sind die einzigen, die gleich drei großen Imperien

der alten Welt gefährlich wurden:

zunächst dem chinesischen, später dem persischen und

schließlich dem römischen.

Dennoch sind sie ein weitgehend unerforschtes Volk,

denn sie haben nur wenige greifbare Spuren hinterlassen.

Wir besitzen von ihnen, im Vergleich zu denen anderer

Völker des Altertums, nur spärliche Zeugnisse.

Die archäologischen Funde sind über zahlreiche Länder

auf zwei Kontinenten verstreut.

Mühsam versuchen die Wissenschaftler heute,

ihre historische Hinterlassenschaft zu rekonstruieren.

Und da die Hunnen ein Volk ohne Schrift waren,

kennen wir sie lediglich aus den Schilderungen Dritter.

Es waren meistens Feinde, die über sie berichteten.

Entsprechend einseitig sind viele schriftliche Zeugnisse.

Sie wurden aus der Sicht von Verängstigten verfasst,

die vielfach hemmungslos übertrieben und ihre Gegner

in ein schlechtes Licht rückten.

Außerdem war über die Hunnen bis zu ihrem Erscheinen

auf der geschichtlichen Bühne Europas nichts bekannt.

So konnten die zeitgenössischen Chronisten allenfalls

Parallelenzu anderen Nomadenvölkern ziehen,

wie etwa zu den Skythen, die im Süden des heutigen Russland

lebten.

Von diesen hatte immerhin der Vater der Geschichtsschreibung,

der Grieche Herodot, berichtet. Die Römer interessierten

sich im Grunde nicht für die Hunnen,

die sie als heimatloses, kultur- und sittenloses Volk ansahen.

Und noch anderthalb Jahrtausende nach ihrem Untergang

hat unser Bild von den Hunnen

erhebliche Lücken und bedarf der Richtigstellung.

Sie waren nicht etwa nur der wilde Haufen von anarchischen

Freischärlern, als die sie immer wieder dargestellt werden.

Sie waren im Gegenteil ein gut organisiertes

Volk mit einer eigenständigen, hochentwickelten Kultur.

Viele kleine Stammeseinheiten bildeten eine arbeitsteilig

gegliederte Gesellschaft mit straffen Hierarchien.

An den Höfen der einzelnen Stämme,

über die der jeweilige Fürst selbständig und unumschränkt

gebot,herrschte ein strenges Zeremoniell.

In den fast hundert Jahren ihrer europäischen Herrschaft,

von 375 n. Chr. bis zu ihrer Vernichtung im Jahr 469

stellte ein einziges Geschlecht den sogenannten Großkönig,

der die Politik des Hunnenverbandes bestimmte.

Die Hunnen waren nicht ausschließlich Viehzüchter und

Reiterkrieger. Es gab die verschiedenartigsten

Handwerksberufe.Sie hatten Kürschner, Goldschmiede,

Zimmerleute, Holz- und Beinschnitzer, Tischler, Sattler,

Kesselflicker, Töpfer, Wagner und Waffenschmiede.

Es bedurfte hochentwickelter handwerklicher

Fähigkeiten und Kenntnisse,

um etwa ihre Wunderwaffe, den Reflexbogen, herzustellen.

Die Grabfunde belegen eine ausgeprägte Prunksucht

und Liebe zum Ornamentalen und müssen

mit den orientalischen Kunsterzeugnissen

der hochzivilisierten alten Perserreiche auf eine Stufe

gestellt werden. Einige Auskünfte über die Hunnen gibt

uns der Grieche Priskos, der sich im Jahre 449

als Mitglied einer oströmischen Gesandtschaft am Hofe Attilas

aufhielt. In seiner Beschreibung der höfischen

scheinen durchweg positiv gewesen zu sein.

Er erwähnt sogar den Brauch der Hunnen,

dem Gast zur Nacht die eigenen Frauen

als Beischläferinnen anzudienen. Die wichtigste

römische Quelle über das Steppenvolk

stammt von Ammianus Marcellinus, einem römischen

Geschichtsschreiber griechischer Abstammung.

Für ihn sind die Nomaden aus dem Osten nichts weiter

als kulturlose Hirten und primitive steinzeitliche Horden.

Ammianus fragt nicht danach, woher sie kommen.

Seine Beschreibungen beruhen zwar auf eigenen Erfahrungen,

sind aber – verständlicherweise –

auch Ausdruck seiner Angst vor den Fremden,

die seine Heimatstadt Antiochia zerstört haben.

Uns fehlen nicht nur vorurteilslose Beschreibungen,

wir besitzen auch keine bildlichen Darstellungen

von den Hunnen aus jener Zeit.

Eines der wenigen Bilder, die uns erhalten blieben,

kann man in einer norditalienischen Kirche,

der Krypta Afreschi in Aquileia, betrachten.

Das Fresko wurde kurz nach den kriegerischen

Auseinandersetzungen zwischen Römern und Hunnen von

geschickter Hand auf den Putz gemalt.

Dargestellt ist ein römischer Reiter,

der – mit einer Lanze bewaffnet – einem Hunnen nachsetzt.

Dieser hat sich in seinem Sattel umgedreht

und schießt einen Pfeil auf seinen Verfolger ab. Man kann nur

mutmaßen,ob sich die Hunnen ihrer eigenen Vergangenheit

und der anderer Völker bewusst waren und wie viel sie über

ihre Herkunft wussten.

Wir können nicht sagen, ob dieses schriftlose Volk seine

Geschichte mündlich an die Nachkommen weiter gab.

Es war jedoch üblich,

das Sänger bei Festgelagen auftraten und Mythen und

Sagen vortrugen. Bis heute rätseln Wissenschaftler,

welche Sprache das ethnisch eher mit den Türken als mit den

Mongolenverwandte Volk benutzte.

Bekannt sind lediglich eine große Zahl von Eigennamen,

aber auch diese häufig nur in römischer,

gotischer oder griechischer Überlieferung.

So ist der Name „Attila“ dem Hunnenkönig wahrscheinlich erst

später beigegeben worden und dürfte ihm selbst

nie zu Gehör gekommen sein.

Der Name „Attila“ entstammt der gotischen Überlieferung und

bedeutet „Väterchen“.

Wie der Hunnenkönig wirklich hieß,

wissen wir nicht. Da die Hunnen weder Häuser noch Städte

bauten und ihre Toten auch nicht in steinernen Sarkophagen

begruben, haben sich nur wenige Relikte erhalten.

Deshalb sind wir in erster Linie darauf angewiesen,

diese stummen Zeugen einer längst vergangenen

Epoche zu finden.

-Begeben wir uns also auf eine archäologische Reise-

Ein gotischer Ursprungsmythos erzählt,

wie die Hexen von den Menschen in die Sümpfe verbannt wurden.

Die Hexen hätten sich dort mit bösen Geistern gepaart

und das grässliche Hunnengeschlecht gezeugt:

Halbmenschen ohne Sprache, die lediglich tierische Laute von

sich gaben. Dies soll sich in der Region des Asowschen Meeres

zugetragen haben, wo die Maiotischen Sümpfe die

geographische Grenze zwischen Asien und Europa bilden.

So will es der Mythos.

Die wirkliche Herkunft der Hunnen aber liegt im Dunkel der

asiatischenFrühgeschichte. Ein Aufsehen erregender

archäologischer Fund lässt darauf schließen,

dass ihre ursprüngliche Heimat vielleicht im äußersten Osten

des asiatischen Kontinents zu suchen ist:

dort, wo heute China und Korea aneinandergrenzen.

Bei dem kleinen nordkoreanischen Städtchen Kyongju wurde ein

Grab freigelegt, indem man als Beigabe eine Tonfigur entdeckte,

die einen Reiter auf einem Pferd darstellt.

Hinter dem Reiter befindet sich,

aufrecht und fest auf dem Rücken des Pferdes verschnürt,

ein seltsam geformter Kessel.

Gefäße dieser Art sind bisher nur hier und entlang

der hunnischen Wanderrouten nachgewiesen worden.

Seit Beginn der historischen Überlieferung gelten

die heutige Mongolei - die Mongolen siedelten erst

seit etwa dem 6.Jahrhundert nach Chr. oder

etwas später in dieser Gegend –

und die benachbarten Regionen als die Heimat kriegerischer

Nomadenstämme.

Der zweifelhafte Ruhm dieser Völkerschaften gründet

sich auch nach der asiatischen Geschichtsschreibung

auf Plünderung und Unterdrückung.

In chinesischen Chroniken ist bereits im dritten

vorchristlichen Jahrhundert von barbarischen Stämmen

nördlich des Reiches der Mitte die Rede,

die immer wieder in die fruchtbaren Täler

des Gelben Flusses eingefallen seien.

Die Chinesen nannten die Eindringlinge „Xiongnu“ (Hsiung-Nu).

Von dieser Bezeichnung leitet sich sehr wahrscheinlich das

später inEuropa gebräuchliche Wort „Hunnen“ ab.

Ob aber diese Xiongnu mit den Hunnen identisch sind,

wie früher angenommen wurde wird heute von vielen

Historikern angezweifelt. Die Hunnen waren eine Vereinigung

verschiedener nomadischer Stämme,

die ethnisch heute nicht mehr eindeutig bestimmt werden können.

Soviel jedoch kann man festhalten:

Vom mongolischen Hochland aus zogen Nomadenvölker

nach Süden und Westen und eroberten weite

Regionen des asiatischen Kontinents Sogar China hielt es für

besser,sich vor ihnen zu schützen.

So entstand seit dem Jahr 214 v.Chr.

das bis heute größte Bauwerk der Menschheit:

die große chinesische Mauer.

Ein chinesischer Hofbeamter schrieb über die Xiongnu:

“In ihrer Brust schlägt das Herz wilder Tiere.

Seit den ältesten Zeiten werden sie nicht als Teil

der Menschheit betrachtet.“

Trotz der Großen Mauer, die erst viele Jahrhunderte

später vollendet werden sollte, gelang es den

Nomadenvölkern, den Norden Chinas zu erobern und zu besetzen.

Aus dem Jahr 176 v. Chr. ist ein Brief ihres Herrschers Mao Dun

an den Kaiser von China überliefert.

Darin forderte der Eroberer Frieden:

„ Da die Länder des Nordens fest in meiner Macht sind,

verlange ich, die Waffen zu strecken,

meinen Offizieren und Truppen Ruhe zu gewähren

und meine Pferde zu pflegen,

unsere Streitigkeiten zu beseitigen,

auf dass der Bevölkerung der Grenzlande die Ruhe zuteil

werde, welche dem Anfang des Altertums entspricht.

Wird der Jugend die Gelegenheit geboten aufzuwachsen

und können die Erwachsenen und Alten

auf heimatlicher Scholle bleiben,

dann wird Geschlecht auf Geschlecht in Frieden und Freuden

leben ... Ich bitte darum, Dir ein Kamel,

zwei Reitpferde und zwei Viergespanne

für Deine Wagen anbieten zu dürfen ...“.

Der Wunsch Mao Duns wurde jedoch nur zum Teil Wirklichkeit.

Die Xiongnu begannen sich in den eroberten Gebieten Chinas

heimisch zu fühlen und gründeten dort ihr erstes Großreich.

Sie machten sich zu den Herrschern über die städtischen

Zentren und heirateten in die chinesische Gesellschaft ein.

In den folgenden, unruhigen Jahrhunderten

ging ihr Einfluss in China nach vielen,

oft kriegerischen Auseinandersetzungen

wieder erheblich zurück, bis es im Jahr 350 n. Chr.

zu einer brutalen ethnischen Verfolgung kam.

Die Xiongnu, die nun schon seit Generationen im Land lebten,

sollten ausgelöscht werden.

Alten Berichten zufolge wurden 200.000 von ihnen getötet,

Junge wie Alte, Mann wie Frau,

von einfacher Geburt oder von Adel.

Für das unumschränkt herrschende Volk eine tief erschütternde

Erfahrung. Die überlebenden Xiongnu flüchteten

zunächst nach Norden: ein Aufbruch,

der nun entweder zur Verdrängung der hier

ansässigen hunnischen Stämme nach

Westen führte oder der

– falls die Xiongnu mit den Hunnen identisch sein sollten –

zum Beginn ihrer langen Wanderschaft wurde,

die erst mitten in Europa zum Stillstand kam.

Ein anderer vielleicht noch gewichtigerer Grund

für die Wanderungswelle waren klimatische Veränderungen.

Die Bedingungen für die Viehhaltung in den Hochebenen

der Mongolei sind noch heute äußerst schwierig.

Eine Periode mit harten Wintern kann verheerende Auswirkungen

haben. So gab es im Jahr 1992 einen derart kalten und

schneereichen Winter,

dass selbst die an extreme Temperaturen gut angepassten

mongolischen Rinder, die Yaks, stehend erfroren und

die Nomaden unter einem katastrophalen Versorgungsnotstand

litten. Die Filmaufnahmen von dem betroffenen Gebiet sind

erschütternd. Die Klimaveränderung um das Jahr 373

hatte für die Hunnen schreckliche Folgen.

Nach der Aufnahme der Flüchtlinge aus dem

chinesischen Norden und nach Jahren des Wohlstands,

in denen die Bevölkerung sich stark vermehrt hatte,

trat infolge eines besonders harten Winter ein empfindlicher

Rückschlag ein. Der anschließende Sommer war kurz,

und so tauten die Steppen nicht auf. Die Nahrung wurde knapp.

In der schwierigen Zeit des späten Frühjahrs raffte die Kälte

den Nachwuchsder Herden dahin. Der Hunger und die

Überbevölkerung zwangen die Hunnen nun zur großen

Wanderung.Da ihnen der fruchtbare Süden durch die Chinesen

und ihre große Mauer, die mittlerweile einen

wirksamen Schutz bot, versperrt war,

schlugen sie einen anderen Weg ein: den nach Westen.

Aus den ungeheuren Weiten des mongolischen Hochlandes

folgten die Hunnen dem Verlauf der Steppen,

die sich wie ein Gürtel von Zentralasien über das Altai-Gebiet,

vorbei am Aral-See, dem Kaspischen und dem Schwarzen Meer

bis ins europäische Karparten-Becken erstreckten.

Auf dieser Wanderung hinterließen sie eine Spur,

der die Archäologen genau folgen konnten.

Hier stießen die Wissenschaftler auf die berühmten bronzenen

Kessel. Der erste Kessel wurde im vorigen Jahrhundert

in Schlesien an einem niedrigen Sandhügel freigelegt.

Seither hat man zwischen der Mongolei und Westeuropa

knapp 30 mehr oder weniger gut erhaltene Kessel ausgegraben.

Die Gefäße haben eine Höhe von 50 bis 60 Zentimetern

und sind mit feinen Mustern verziert.

Zum Teil sind an den Rändern stilisierte Blätter oder

Pilze in wiederkehrender Anordnung befestigt.

Mit vergleichbaren Ornamenten waren auch die Diademe

und Kronen der vornehmen hunnischen Frauen geschmückt.

In Korea fand man Kopfschmuck mit genau derselben

Verzierung.Ein weiterer Hinweis darauf,

daß die Hunnen aus dieser Gegend stammen könnten.

Der Schwerste der Bronzekessel wiegt mehr als 50 Kilogramm.

Die Tatsache, daß die Hunnen sich für ihre langen,

anstrengendenWege allen überflüssigen Ballasts entledigt

haben und dennoch die ungewöhnlich schweren Bronzekessel

quer durch die asiatischen Steppen bis nach Europa schleppten,

bestätigt die besondere Bedeutung der Kessel.

Ihr praktischer Nutzen als Teil des Kochgeschirrs würde diesen

Aufwand nicht rechtfertigen. Eines der schönsten Exemplare,

von einer strengen Form, wurde bei Noin Ul in der Mongolei

gefunden. Die Gußtechnik – in Lehmformen hergestellte Teile

werden zusammengelötet –

sowie die Ornamente auf der Oberfläche und dem Rand

weisen zwar auf chinesische Einflüsse hin,

sind aber doch vom Stil her eigenständig.

Auch die für Nomaden sicherlich schwierige Herstellung

und die prunkvolle Verziehrung vieler Kessel legen nahe,

dass es sich um besondere, wahrscheinlich um kultische

Geräte handelt. Hierfür spricht außerdem der Umstand,

daß alle Funde mutwillig zerbrochen oder beschädigt wurden

und in oder bei Grabstätten lagen.

Man nimmt an, daß beim Tod eines Hunnen ein Festgelage

gehaltenund der Leichenschmaus in diesen Kessel zubereitet

wurde. Die Spuren der Zerstörung deuten darauf hin,

daß das schwere Kochgeschirr nach dem Mahl zerschlagen

wurde. Doch für die Archäologie sind diese Funde

dennoch von unschätzbarem Wert.



Schon die erste Begegnung mit hunnischen Kriegern versetzte

die Europäer in Erstaunen.

Nie zuvor hatte man eine derartige Harmonie zwischen Reiter

und Pferd erlebt.

„Selbst Kentauren sind nicht enger mit ihren Pferden

zusammengewachsen als sie“, schreibt ein römischer Chronist.

Von früher Kindheit an verbrachten die Hunnen einen Gutteil

ihresLebens auf dem Rücken der Pferde.

Wer die Steppen Zentral- und Ostasiens bereist,

wird bemerken, dass das Pferd in der nomadischen Kultur

– wie in der Hunnenzeit – eine zentrale Rolle einnimmt.

Schon vier- und fünfjährige Kinder,

die ohne Hilfe von Erwachsenen nicht einmal auf- oder absteigen

können, sind sichere Reiter und legen zu Pferd weite

Entfernungen zurück. Die Zeitgenossen der Hunnen beschreiben

deren Pferde als klein, hässlich und struppig.

Sie wurden aus wild lebenden Urpferden gezüchtet,

deren letzte Exemplare in der Mongolei erst während

des Zweiten Weltkrieges ausgerottet wurden.

In europäischen Zoos haben einige dieser Art überlebt.

Auf einem Staatsgut in der Dülmener Moorlandschaft im

Emsland wird zur Zeit eine Herde dieser kleinen Wildpferde

herangezüchtet. Später sollen sie in den Steppen der

Mongolei ausgesetzt werden. Dass Reiter und Pferd

so miteinander verwachsen schienen, lag am Sattel.

Mit ihren eigenartigen Sätteln riefen die Hunnen bei

den Römern Verwunderung hervor, denn sie bestanden nicht,

wie die römischen, aus flachem, um den Pferdeleib gezurrtem

Leder. Das Besondere am hunnischen Sattel

war sein hölzernes Gestell.

Dieses verschaffte dem Reiter durch einen nach vorn und

hinten hochgezogenen Steg, den Sattelknopf,

in allen Gangarten großen Halt.

Bis heute werden in den asiatischen Steppen Sättel

nach diesem Prinzip hergestellt. Bei der schwerfälligen

römischenReiterei dagegen konnte es vorkommen,

dass während einer Schlacht nicht wenige Reiter das

Gleichgewicht verloren und vom Pferd fielen

– ein gefährlicher, manchmal tödlicher Sturz.

Von den Hunnen hingegen sagt Ammianus Marcellinus, sie seien

„... gleich einem Wirbelwind aus den hohen Bergen so

maßlos geschwind, dass sie, ehe man sie bemerkt,

schon das Lager stürmen.“

Die Pferde der Hunnen waren nicht nur zäh und extrem

belastbar, sie waren obendrein anspruchslos.

Im Winter suchten sie sich ihr Futter unter dem Schnee.

Auch hierin lag ein großer Vorteil der hunnischen Reiterei.

Im Gegensatz zur römischen war sie ohne weiteren Aufwand

das ganze Jahr über einsatzfähig.

Das Reservoir an Ersatz-Pferden war groß. Man schätzt,

dass auf einen hunnischen Krieger etwa sieben Pferde kamen.

Wir haben in Ungarn einen Reiter gebeten,

sechs Pferde im Galopp zu führen.

Wer etwas vom Reiten versteht,

weiß, welch schwerer Dressur es bedarf,

mehrere Pferde gleichzeitig am Zügel zu halten.

Neben dem Sattel hatten die Hunnen eine weitere

Erfindung aus Asien mitgebracht, die eine geradezu

revolutionäre Neuerung in der Kriegstechnik darstellen

sollte:den bis dahin in Europa unbekannten Steigbügel.

Um zu verhindern, dass die Beine bei einem langen Ritt

rasch ermüdeten, wurden Bandagen,

Lederbänder oder eine Art Beinsack aus Leinen am

Sattel befestigt, die den Füßen Halt geben sollten.

Ammianus Marcellinus spricht von »aufgerollten Ziegenhäuten,

die um die haarigen Beine gebunden sind«.

Der Steigbügel aus Holz oder Eisen kam erst gegen

Ende der Hunnenzeit auf, also etwa in der Mitte

des 5. Jahrhunderts.

Aber auch seine noch wenig entwickelte Vorform bot dem

Reiter sowohl ein sicheres Gefühl der Stabilität als auch

die Möglichkeit, sich im Ritt aufzurichten

und nach allen Seiten zu drehen. Durch den festen Sitz

im hölzernen Sattel und den Halt, den die Beine gewannen,

war der Reiter in der Lage, während des Rittes Pfeile in jede

Richtung abzuschießen.

«Die Völker, welche den Bogen spannen

« nannte der Herrscher Mao Dun im 2. Jahrhundert v. Chr.

seinen Verband «hunnischer« Stämme.

Ihre Wunderwaffen waren der seltsam konstruierte Bogen

und dieneuartigen Pfeile. Die Waffenmeister fertigten

aus elastischem Holzeinen Bogen, der zwischen dem Mittelteil,

an dem der Schütze den Bogen hielt,

und den Enden jeweils eine Biegung aufwies.

Die Enden und das Mittelteil waren mit abgeflachten

Knochen verstärkt. An den Enden gaben diese Stützen der

SehneHalt und konzentrierten die Spannung im Holz

auf die beiden C-förmigen Biegungen.

Anders als beim «runden« Bogen, der bei zu starker Spannung

überdehntwird und damit seine Wirkung verliert,

wurde die Spannung im Bogen der Hunnen von den beiden kurzen,

elastischen Biegungen erzeugt, die gegeneinander drückten.

Die Spannweite zwischen dem zu haltenden Mittelteil und dem

auf die Sehne gesetzten Pfeilende war daher ziemlich gering.

Die obere Biegung des Bogens war etwas größer als die

untere; dadurch hatte vor allem der Reiterkrieger eine

größere Freiheit in der Handhabung.

Auf Grund dieser Form wird er »asymmetrischer Reflexbogen«

genannt.

Einige etwa einen Meter lange Bögen fanden die Archäologen

unter Grabbeigaben, darunter auch minderwertige Schaustücke,

die man dem Toten als Ersatz für das wertvolle Original

mit ins Grab gelegt hatte.

Im Laufe der Zeit, als sie sich stetig weiter von ihrer Heimat

entfernten, sind die Hunnen dazu übergegangen,

die Bögen zu vererben oder weiterzugeben,

da der Nachschub aus Asien ausblieb.

Ihre Schlagkraft litt nun in mehrfacher Hinsicht

unter einem Nachschubmangel.

Das benötigte Material für die Bögen war schwer zu

beschaffen, und zu wenige Spezialisten verstanden sich auf

ihre Fertigung. Deshalb wurden die Bögen rar

und stiegen im Wert.

Auch ihre Pfeile brachten die Hunnen aus Asien mit.

Besondere Öffnungen in den Schäften bewirkten,

dass abgeschossene Pfeile in der Luft unterschiedliche

Pfeiftöne erzeugten. Auf diese Weise wurden während

der Schlacht Kommandos erteilt, die der Feind nicht verstand.

Die Pfeile waren mit dreikantigen Eisenspitzen versehen

und hatten eine Länge von etwa 60 bis 80 Zentimetern.

Ihre in Europa völlig unbekannte Durchschlagskraft war fatal.

Sie durchbohrten die römischen, aus Leder gefertigten

Panzerhemden wie Papier und fügten den

Gegnern schreckliche Verwundungen zu.

Der Bogen der Hunnen war so gut, dass Pfeile noch aus 60

MeternEntfernung ihr Ziel sicher treffen konnten.

Der hunnische Angreifer blieb somit außerhalb der

Reichweite von Schwertkämpfern, Speerwerfern und

herkömmlichen Bogenschützen. Daraus bezogen die Hunnen ihre

militärische Überlegenheit, weil sie ohne »Feindberührung«

angreifen konnten.

Diese militärische Überlegenheit war der Grund,

weswegen die Menschen im Abendland, als plötzlich die Hunnen

an den Grenzen auftauchten, in Weltuntergangsstimmung

verfielen. Der Westen hatte dieser Art der Kriegführung

nichts entgegenzusetzen. Die aus der Antike übernommene

Taktik, dass sich die Gegner Aug in Aug gegenüberstanden

und kämpften, bis der Stärkere siegte, lief nun ins Leere.

Als die Verluste an Menschenleben immer höher wurden,

sann Rom auf Gegenwehr. Man begann die Soldaten

in Kettenhemden aus Eisen zu stecken.

Beim Marschieren und in der Schlacht war die neue

Ausrüstung allerdings sehr hinderlich.

Die Soldaten waren besser gegen Verwundungen geschützt,

konnten sich aber nicht mehr frei bewegen und folglich

nicht mehr so gut kämpfen.

Die Taktik der Hunnen hatte durchschlagenden Erfolg.

In kleinen, 500 bis 1000 Mann starken Verbänden griffen sie den

Feind von mehreren Seiten gleichzeitig unter

dichtem Pfeilhagel an.Sobald die gegnerische Seite

zum Sammeln rief, flüchteten die Hunnen zum Schein

und verleiteten so den Feind dazu, ihnen nachzusetzen.

Dann griffen die Bogenschützen an, die sich bis dahin

versteckt gehalten hatten.

Diesem Hinterhalt entkamen nur noch wenige feindliche

Soldaten.Jetzt kehrten die Reiter, die die Flucht

angetreten hatten, zurück und stießen

direkt ins Lager des Gegners vor.

Der griechische Historiker Zosimos hat diesen Teil der Taktik

gegen Ende des 5. Jahrhunderts in seiner

»Nea Historia« beschrieben. Zunächst wichen die

Hunnen geschickt aus, dann aber »... überschütteten

sie aus ihren Flankenpositionen den Feind mit wahren Wolken

von Pfeilen, so dass sie ein unermessliches

Blutbad anrichteten.

Wen die Pfeile verschont hatten, der musste nun

das zweischneidige, sogenannte Langschwert,

das zur Ausrüstung des hunnischen Reiterkriegers gehörte,

fürchten.

Das Langschwert ist uns aus zahlreichen Grabfunden bekannt.

Häufig waren die Griffe aufwendig mit Gold verziert und mit

Halbedelsteinen besetzt. Wie Bogen und Pfeile war auch diese

Waffe den europäischen Schwertern überlegen.

Das lag an der quer über dem Handgriff angebrachten

metallenen Parierstange. Sie schützte bei einem

durchgezogenen Klingenstreich des Feindes die Hand

des hunnischen Kämpfers.

Das Handwerk der Hunnen war der Krieg,

ihr Arbeitsplatz der Pferderücken.

Sie kämpften auf eigene oder auf Rechnung anderer.

Im ersten Fall überfielen und plünderten sie Bauernhäuser,

Dörfer, Klöster, Kirchen und Städte und namen

soviel mit, wie sie schleppen konnten.

Im zweiten Fall verkauften sie sich als Söldner so teuer

wie möglich.Nicht politische Überlegungen,

sondern der Lohn entschied darüber,

für wen sie ihre Haut zu Markte trugen.

Im Krieg lag ihre Berufung, egal,

in wessen Namen der Krieg geführt wurde.

Es war dennoch keineswegs so,

dass die Hunnen ausschließlich vom Kriegshandwerk lebten.

Sie verkauften auch mit großem Erfolg und Gewinn ihre Pferde;

das war ihr vielleicht einziger, auf jeden Fall

aber wichtigster Exportartikel. Für die Bedeutung des

Pferdehandels spricht, dass er in kriegerischen Zeiten

bei Strafe verboten war.

Feindliche Mächte sollten ihre Kavallerie

nicht mit hunnischen Pferden ausrüsten können.

Das völlig Neue an diesen fremdartigen Hunnen war,

dass sie die eroberten Gebiete überhaupt nicht behalten

wollten. Sie jagten nicht die Bauern von den Feldern,

um selbst den Pflug zu führen.

Sie vertrieben nicht die Städter,

um es sich in deren Häusern bequem zu machen.

und sie liquidierten nicht die angestammten Obrigkeiten,

um in den Genuss von deren Privilegien zu gelangen.

Sie raubten, plünderten und mordeten mit einer

Unerbittlichkeit, deren Sinn den Opfern verborgen blieb.

Deshalb wurden sie mehr als alle bisher bekannten Feinde

gefürchtet. Die Kirchenväter meinten in ihrer

Fassungslosigkeit, der Himmel habe die Reiter der

Apokalypse geschickt, die Hunnen seien die

Vollstrecker des Strafgerichts, die Geißel Gottes.

Angesichts des drohenden Untergangs schrieb Augustinus:

»Die Welt sinkt bereits dahin und hat sich dem

Greisenalter zugeneigt.«



Seit dem Erscheinen der Hunnen an den Grenzen Europas

entstanden zahlreiche Legenden.

Da wurde erzählt, sie benützten die ausgehöhlten

Schädeldecken ihrer erschlagenen Feinde als Trinkschalen.

Angeblich töteten sie ihre Greise und tauchten vor der

Schlacht ihre Pfeile in den Saft gekochter Embryos.

Sie äßen Kinderfleisch und tränken Frauenblut.

Sie würden Tag und Nacht reiten und sogar im Sattel schlafen.

Auf ihren verkümmerten Beinen könnten sie nicht laufen.

Ammianus behauptete gegen Ende des 4. Jahrhunderts,

sie seien »... in ihrer Lebensweise so abgehärtet,

dass sie weder Feuer noch schmackhaftes Essen brauchen:

Sie essen die Wurzeln wilder Pflanzen und das halbrohe

Fleisch jeder Art von Tieren, das sie zwischen ihre Oberschenkel

und den Rücken ihrer Pferde legen und auf

diese Weise ein wenig wärmen». Diesem vielleicht bekanntesten

Gerücht über die Essgewohnheiten

der Hunnen liegt ein wahrer Kern zugrunde.

Entweder hatte man beobachtet, dass die Hunnen

zur raschen Heilung von Druckstellen,

die gelegentlich durch die hölzernen Sättel verursacht

wurden, auf den wunden Pferderücken rohes Fleisch legten.

Oder sie verzehrten luftgetrocknetes Fleisch,

das sie stets bei sich führten.

Steppenvölker konservieren noch heute auf

diese Weise Wintervorräte.

Die Hunnen waren Meister der psychologischen Kriegführung.

Ihre Wangen, so heißt es in einer zeitgenössischen Schilderung,

»ritzen sie mit Messern um mit furchterregendem

Anblick die Feinde in die Flucht zu jagen«.

An Schultern und Armen tätowiert, in Felle gehüllt,

im Köcher blutrote Pfeile, mit Knochen und Tierhörnern behängt,

mit kreuzweise über die Kleidung gelegten und mit

bunten Tüchern verknoteten Riemen,

die Haare struppig oder zu Zöpfen geflochten und kastanienrot

gefärbt, ein Teil des Schädels rasiert -

so zogen sie mit lautem Getöse

und markerschütternden Urlauten in die Schlacht.

Es sind Berichte überliefert, in denen behauptet wird,

die Hunnen spalteten ihre Wangen und nähten sie so zusammen,

dass die bei ihnen ohnehin nur spärlichen Barthaare auf

ekelhafte Weise aus den Narben herausgewachsen seien.

»Die Hautfarbe dunkel, die Gesichter eine formlose Masse

mit zwei dunklen Löchern anstelle von Augen, die Nasen flach,

und auf den Wangen Narben», meinte Jordanes,

der gotische Chronist.

Von »affenartigem Aussehen»

berichtete der griechische Historiker Zosimos.

»Grauenhaft sind sogar die Gesichter ihrer Neugeborenen ...

Der Nase Doppelröhre darf nicht über

die Gesichtsfläche hinauswachsen;

die zarten Nasenlöcher werden mit einer Binde umwickelt,

damit sie unter das Helmvisier passen. In dieser Weise

entstellt mütterliche Liebe nur um des Kriegshandwerks

willen die eigenen Söhne . . .», so schrieb

Sidonius Apollinaris, Bischof von Clermont der

die Kampfweise der Hunnen in Gallien

als junger Mann miterlebt hatte.

Er fügte hinzu, dass die Hunnen angeblich ihren Kindern

auch die Nasen platt gedrückt hätten,

damit die Kriegshelme nicht vom Schädel fielen.

Schilderungen dieser Art versetzten die Römer und ihre

Verbündeten in panischen Schrecken. Wahrscheinlich waren sie

propagandistisch überzeichnet, um in Rom die Angst

vor der Fremdheit derer, die in absehbarer Zeit

die Herrschaft übernehmen könnten, zu schüren.

In Rom brach angesichts des bevorstehenden

Hunnensturms eine Massenhysterie aus.

Andererseits kannten die Römer sehr wohl Menschen

aus Asien mit ihrem kleinen, gedrungenen Körperbau

und ihren flachen Gesichtszügen.

Alanen und andere nomadische Völker Kleinasiens und Persiens

waren den Römern durch Gesandtschaften vertraut.

Auch hatte die Mode, sich Sklaven und Sklavinnen

aus exotischen Ländern zu halten,

zu einem Vielvölkergemisch auf Roms Straßen beigetragen.

Mit zunehmendem Einfluss der Hunnen in

Europa kam es sogar so weit,

dass man das Schönheitsideal der Hunnen akzeptierte.

Beim Freilegen von Gräbern der Hunnenzeit

machten Archäologen von der Mongolei bis nach

Westfrankreich eine eigenartige Entdeckung:

Die Köpfe der Toten waren nicht normal gewachsen.

Schläfen und Stirn waren merkwürdig gepresst,

Furchen zogen sich rund um die Schädel.

Es war eindeutig: Die Schädel waren in die Länge gezogen,

die Kopfform war also verändert worden.

Archäologen sprechen von Turmschädeln.

Deutlich kann man noch erkennen,

wie die künstliche Deformation vorgenommen wurde.

Den Säuglingen, bei denen die Knochen noch weich und formbar sind,

schnürte man Bänder oder Riemen um die Schädelkalotte,

so dass der Wuchs gestreckt wurde.

In den von den Hunnen eroberten Gebieten wurde diese Art

der Schädelverformung vor allem von

Adels- und Fürstenfamilien übernommen.

Sie diente der sozialen Abgrenzung gegenüber

den unteren Ständen oder Klassen.

Selbst auf germanischem Gebiet,

in Thüringen und im Odenwald, fand man Beweise für

die Verbreitung des neuen Schönheitsideals.

Dass sie sich die fremde Mode zu eigen machten,

ist ein Beleg dafür,

welche Wertschätzung die Hunnen bei den Besiegten genossen

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06.01.2006 00:43 Fürstin Arican ist offline Email an Fürstin Arican senden Homepage von Fürstin Arican Beiträge von Fürstin Arican suchen Nehmen Sie Fürstin Arican in Ihre Freundesliste auf Füge Fürstin Arican in deine Contact-Liste ein AIM Screenname: Hunnen4711 YIM Screenname: Hunnen4711 fuerstin-arican anrufen Erreichbarkeit von Fürstin Arican

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sehr gut... das Thema Hunnen hat noch gefehlt.!!!

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06.01.2006 08:03 Ögädai ist offline Email an Ögädai senden Homepage von Ögädai Beiträge von Ögädai suchen Nehmen Sie Ögädai in Ihre Freundesliste auf Füge Ögädai in deine Contact-Liste ein steppenkrieger anrufen Erreichbarkeit von Ögädai

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Eine weitere Erklärung zum Thema Hunnen findet ihr hier (von Willi Engels) KLICK

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28.01.2006 21:32 Ögädai ist offline Email an Ögädai senden Homepage von Ögädai Beiträge von Ögädai suchen Nehmen Sie Ögädai in Ihre Freundesliste auf Füge Ögädai in deine Contact-Liste ein steppenkrieger anrufen Erreichbarkeit von Ögädai

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Turuk Khun Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

(editbyWebmaster) Ich habe den Text mal was leserlicher formatiert und als Zitat eingefügt, da es offensichtlich aus einem Forum ist

Zitat:
die Hunnen waren Türken Namen Kultur Sprache alles türkisch
Diskussion:Attila

Frage:
mir fehlt noch Information zu
1) Attilas Söhnen.
Stimmt es, dass er 3 Söhne namens Ellac, Dengizik und Ernac hatte?
2) Wie geschah Attilas Machtübernahme?
Ab wann teilte er die Herrschaft mit seinem Bruder, wie wurde die Herrschaft aufgeteilt?
Wie ließ er seinen Bruder ermorden?

Attila führte in der Tat den Titel Khan; es war aber zu jener Zeit noch kein anerkannter Herrscher-Titel, sondern nur die Bezeichnung für einen Klan- oder Militärführer. Erst im 5. Jahrhundert begann man, die Bezeichnung "Khan" als Fürstentitel zu betrachten.

Attila ist nicht gotischen Ursprungs, da "Vater" auf Gotisch mit Fadhar wieder zugeben ist. Vielmehr hat der Moeso-Gote Wulfila "Ata" von den Hunnen übernommen, da schon "Ata" in ihrer Sprache "Vater" bedeutete und Wulfilas Elternhaus aus einer gotisch-hunnischen Verbindung bestanden haben soll. In einigen Quellen wird der Vater als Hunne bezeichnet, in anderen die Mutter. Tatsache ist, das er beide Sprachen beherrschte.
Attila als Name stammt vom Fluß "Atil" (Wolga) her, da Attila an dessen Ostufern geboren wurde. Und zwar in der Nähe des heutigen Astrachan. Zu jener Zeit lebten auch an dessen Ufern die Reste der Goten. Und in ihrer Sprache hatte schon die 2. Lautverschiebung begonnen, sodaß bei ihnen "Atil" folgerichtig zu "Etzel" verschoben wurde!
Somit finde ich, daß auch dieser Aspekt der Namensherkunft beachtet werden sollte.
Auch wenn ich kein Historiker bin: Wo ich es auch nachlese, immer lese ich, dass das Wort Attila vom gotischen Wort für "Väterchen" stammt. Warum wird dies hier plötzlich zur umstrittenen These?


Das gotische Fadhar ist nicht der einzige Name für Vater, sonder auch Atta. So wie im Deutschen Vater und Papa. Worte wie Atta, Papa, Mama lassen sich nicht direkt einer Sprache zuweisen, weil es in hundertern Sprachen ähnliche Bezeichnungen gibt (auch in unterschiedlichen Sprachfamilien). Solche Worte (ich kenne jetzt den Fachbegriff nicht aus dem Kopf) stammen aus der Babysprache, also besonders für Kleinkinder leicht auszusprechende, monotone Bezeichnungen, wie Wauwau. Der Name "Attila" kann somit gotisch sein, oder auch turksprachig.


Nur mal so als rhetorische Frage: Wie viele WP-Leser suchen wohl nach Attila und wie viele nach Attila Khan? Ich wage zu behaupten, dass die überwiegende Mehrheit nach ersterem sucht und somit dieses als Lemma geeigneter wäre.

attila war ein Türke.
Ýdilli also aus Ýdil.Auf türkisch wenn einer aus Ýstanbul kommt nennt man ihn Ýstanbullu.Aus Edirne Edirneli.Hamburg Hamburglu.Sein vorfahre heisst Uldýz.Auf Türkisch Yýldýz.(Stern) Sein sohn heisst Dengizik.Deniz ist auf Türkisch See.Dengizik der See aehnlichender. Also sollte man ihn nicht Germanisieren.Man sagt dass er geschlagen waere.Und plötzlich kommt er vor Rom.Keine Römische Armee.Nur der Papst Leo geht vor die Knien dafür dass er die stadt Rom schont.Also kein humbug.Nach etwa 20 jahren geht Westrom nieder.Kara Balkar Khan.Kara ist auf Türkisch Schwarz.Man kann es sowohl als Farbe als auch tapferer gebrauchen. Warum fürchtet man sich davor es zuzugeben dass er Türke war. Der Temudschin war auch ein Türke.Demir heisst auf Türkisch Eisen.Demirci heisst Schmidt.(Eisenbearbeiter. Hochachtungsvoll.
Es ist sehr vieles unklar über die Herkunft der Hunnen. Viele Namen sind alttürkisch interpretierbar, andere hingegen eindeutig germanisiert. Ethnisch sind sie nur sehr schwer zu zuordnen - lassen wir es also lieber so, denn die Quellen sind keineswegs eindeutig (vgl. Maenchen-Helfen und Thompson, The Huns).

ps: der Name "Attila" stammt außerdem aus dem Gotischen, da kommt man nicht vorbei. Die Geschichte mit dem Papst ist eher unhistorisch, Westrom wurde keineswegs durch ihn niedergezwungen - das Hunnenreich löste sich ja kurz nach Attilas Tod auf (vgl. auch CAH XIV, S. 1ff.). Bitte nicht immer solche Halbwahrheiten verbreiten....
ich meine nicht all die Hunnen sondern denn Kern.Nach dem tode Attilas existierten die Hunnen immer noch.Halbwahrheiten meint man.Man sollte die Geschichte noch mals lesen.Aber Objektiv.Was bedeutet Uldýz oder Dengizik auf Deutsch denn?Ata heisst auf Tükisch vater oder Vorfahre.Atatürk vater aller Türken!Der Mensch will gerne dass sehen was er sehen mag.
Der Name Attila ist gotisch - wer das nicht wahrhaben will... Die Ethnogenese vollzog sich allerdings nicht ausschließlich im zentralasiatischen Raum. Die "Hunnen" als einheitliches Volk hat es so ohnehin nie gegeben. Ich sag ja: lies die oben angegebenen Werke und erzähl nicht irgendwas Halbgausgegorenes....Maenchen-Helfen ist noch heute das Standardwerk, wenn es auch unvollständig ist (da aus dem Nachlass herausgegeben). Thompson ist teils überholt, aber nützlich zur ersten Orientierung. Ansonsten Gerhard Wirth. Aber von mir aus darf jeder denken was er mag - richtiger wirds dadurch nicht. Ende.

Zitat aus dem Lexikon des Mittelalters, 5, 223f.: "(zu den alttürkisch interpretierbaren Namen...) auch das got. Diminutivsuffix zum türk. Namen hinzutreten konnte (Ruga/Rugila, Blida/Blaedila und Ata-ila/Attila)."

ps: Nicht falsch verstehen: Ich will damit gar nicht leugnen, dass die Hunnen wohlmöglich zu den Turkvölkern gezählt werden können - aber die Ethnogenese in der Spätantike ist eine derart komplexe Angelegenheit und unsere Quellenlage derart bescheiden, dass man sich mit Pauschalurteilen zurückhalten sollte.
Dank neuester Genforschung weiß man, dass auch vor den Hunnen 3 türkische Einwanderungswellen von Asien nach Europa stattfanden. Man kann noch heute türkische gräber an der donau finden. sie haben natürlich bei der kulturellen entwicklung der europäer mitgewirkt. daher haben es die goten wieder von den türken. eine ausarbeitung über die geschichte der turkvölker wird folgen. und noch was die hunnen waren ein stammesbund, wo auch mongolische stämme anhänger dabei waren. aber hauptsächlich nannten sich die hunnen hun-türüken (Hun-Türken) und ihre Nachfahren sprechen in Europa und Asien immernoch dem Alttürkischen ähnliche Dialekte und Hochsprachen. Ich möchte auch ihnen sagen, dass das hunnische nahezu exakt dem alttürkischen (göktürkisch) entspricht.

Es geht darum, ob man sie exakt zuordnen lassen. Vielmehr fand doch eine Ethnogenese statt, sodass man vorsichtig sein sollte, wenn man von einem "hunnischen Volk" spricht, ebenso wie es problematisch bezüglich der Goten ist, da sich immer auch andere Völkerschaften ihnen anschlossen, zumal die Archäologie uns keinen Aufschluss bezüglich der genauen Herkunft der Hunnen geben kann (vgl. auch die oben angegebenen Werke).

ps: ich würde gerne diese Befunde mal nachlesen: Quelle? Ansonsten ist es mir wie gesagt auch egal, so lange im Artikel nur das steht, was sich auch anhand der objektiven Forschung verifizieren lässt.
Hier meine Quellen, dass die Hunnen genetisch gesehen turkisch sind. Für die TUrkvölker hat es keinen Zweifel aber hier für sie. Neuste DNA Untersuchungen zeugen über die ethinische Herkunft der Hunnen:
http://www.genomenewsnetworkorg/articles/07_03/ancientshtml

http://www.diarmidloganblogspotcom/2004_...gan_archivehtml

http://www.journalsuchicagoedu/AJHG/jour...7686678696Guest

Viel spaß beim staunen!

Aja, das geisterte schon durch diverse Foren: [1]. Wenn wir so weiter machen, sind alle Deutschen Ostgoten... Ich sag ja: lest die betreffenden Standardwerke, beschäftigt euch ein paar Jahre mit der Ethnogenese und der spätantiken Welt (so wie ich), dann reden wir irgendwann mal weiter. --

Befassen sie sich mal mit neuester Gentechnik und die dadurch neu entdekcte Menschheitsgeschichte. Lesen sie mal "Verschieden und doch gleich" ... so lautet das Buch von Cavalli Sforza ...nur so mal als Einstieg in die wirkliche Geschichte, die duch Genanalysen untermauert werden...stört es nicht - "wirkliche Geschichte" ist aber Geschichte ohne Ideologie, das nur am Rande...

Dank neuester Gen-Technik sind alle Ideologien auf dem Kopf gestellt, denn es kommt langsam heraus, dass die einzigst existierende menschlische Rasse die "alleinige Menschenrasse ist" und die Menschheit größtenteils gemeinsamen Ursprung entspringt.*nur so am Rande erwähnt!!!*

Entwicklung eines Volkes lässt sich derart ohnehin nicht messen, zumal das genetische Erbe nichts, aber auch gar nichts über die kulturelle Entwicklung eines Volkes aussagt. Es gab nicht ein "hunnisches" Volk, sondern eine Vermischung mehrere Gruppen - so etwas wie ein "Nationalgefühl" gab es damals nicht, höchstens eine kulturelle Identifikation. Ich sag ja: beschäftige dich erstmal mit der Epoche. Ich selbst habe genug davon, mich mit Leute auseinanderzusetzen, die ihre Weisheit aus dem Internet beziehen, sorry. Für mich ist hier End of Discussion, da du ja wahrscheinlich bei deiner Meinung bleiben willst (was ja dein gutes Recht ist).

ps: was den Buchtipp angeht: die Frau ist keine Historikerin. Wie gesagt: Ethnogenese und kulturelle Entwicklung sind schon etwas komplexer.... Lassen wir es dabei.
Damit wir hier nicht im Bösen auseinandergehen: [2]. Das ist die Zusammenfassung von Maenchen-Helfens Beitrag zur Sprache der Hunnen. Also: Der Name Attila ist eindeutig "germanized", auch wenn ein Großteil der Hunnen wohl eine Turksprache sprach (was ich im Übrigen auch nicht bestritten habe, siehe oben mein Zitat aus dem LexMA). Damit wird auch eine Aussage über die Verhältnisse im Hunnenreich getroffen: die Hunnen hatten wohl einen asiatischen Kern, aber es schlossen sich auch andere Gruppen an. Gotisch war beispielsweise eine Verkehrssprache im Hunnenreich (eben aufgrund der großen Anzahl von Goten, die unter hunnischer Herrschafts standen). Um es auf den Punkt zu bringen: es gab nicht eine exakt festgelegte "hunnische Identität", sondern sich den Hunnen anzuschließen, Teil der Gruppe zu werden, stand anderen Gruppen offen. Das ist ein Kernpunkt der spätantiken Ethogenese. Da uns für jene Zeit einfach zu wenig Quellen zur Verfügung stehen, hat sich die moderne Forschung mit gutem Recht davor gehütet, eine eindeutige Aussage bezüglich der Hunnen zu treffen (vgl. Peter Heather, Goths and Huns, in: Cambridge Ancient History, XIII). So ist die These, dass sie mit den Hsiung-nu identisch seien, längst in Frage gestellt worden. Vielmehr geht man nun teils von einer "Entstehung" im Raum des Kaukasus im 4. Jahrhundert n.Chr. aus. Die Problematik der Ethnogenese betrifft aber auch beispielsweise die Goten (vgl. Peter Heather, The Goths, CONTRA Herwig Wolfram, Die Goten). Es ist ein problematisches Feld und daher sollten wir Pauschalurteile vermeiden. Also: ich hoffe, wir haben dennoch unseren Frieden geschlossen.


Ich befasse mich nicht mehr mit Literatur von Historikern, sondern nur noch mit Historiker, die ihre neuen Theorien aus Ausgrabungen und Genalaysen beziehen. Das Buch ist auch von keinem Historiker, denn woher sollen die denn das wissen, was man aus Genen alles wissen kann. Dass die Turkvölker in ihrem ursprung nahe mit den Indogermanen siedelten und dass das älteste Pferdegeschirr der Welt sich im sog. Kurgangebiet befindet, das liegt mitten in Turkmenistan ... ist auch nix neues mehr.
Beispielsweise die für Turkvölker typischen sog. Kurganbgräber findet man auch im Donautal. Die Turkvölker haben mit den Urvölkern der Steppenvölker gleiche Vorfahren, wie den Thrakern und Tochanern. Sie sind sogesehen mit den Europäern verwand. Es gab in der vorhunnischen Geschichte hab es 3 Einwanderungswelllen nach Europa. Mich wundert es garnicht, wenn man Gemeinscmkeioten zwischen den Turkvölkern und den Europäern finden, obwohl sie auch mal beide von einander isoliert waren. meine Aussagen über die enge verwandschaftliche Beziehung zwischen den Turkvölkern und den Hunnen beruht ausschließlich den Turkvölkischen bzw. überwiegen Hun-Turukischen Teil der Hunnischen Stammesbunden. ich kann nicht verstehen warum sie o drauf reagieren

Leider hat eine Humangenetikerin aber auch keine Ahnung von Geschichte bzw. Ethnogenese. Letze Bemerkung meinerseits und nur um mal etwas richtig zu stellen: Historiker klinken sich schon mit anderen Disziplinen kurz - so etwas Historiker, die sich mit Oral-History beschäftigen, mit Hirnforschern (wie der Historiker Johannes Fried erst kürzlich in seinem Buch "Der Schleier der Erinnerung" darlegte). Heather bezieht außerdem sehr wohl Ausgrabungen mit ein - er ist einer der besten Kenner auf diesem Gebiet; übrigens war dies vor allem auch bei Maenchen-Helfen der Fall, nicht aber so bei Thompson. Ebenso werden genetische Überreste ausgewertet oder, wie in Ungarn, hunnische Skelette rekonstruiert. All dies sagt aber kaum etwas über die Ethnogenese der Hunnen aus, die eben kein einheitliches Volk waren, sondern andere Gruppen durchaus aufnahmen. Wir werden nie wissen, woher sie genau kamen, da uns kaum sprachliche Zeugnisse vorliegen und die Namen sich unterschiedlich interpretieren lassen. Die Archäologie zeigt uns auch teils nur Wanderzüge auf - die Urheimat der Goten ist uns z.B. genausowenig bekannt, obwohl uns teils ungleich mehr Zeugnisse zur Verfügung stehen. Wir wissen über ihre Frühgeschichte beispielsweise nur, dass sie um die Zeitenwende an der Weichselmündung lebten.

Ich im großen und ganzen stimme ich ihnen zu. Die Hunnen waren durchaus ein Stammesbund, die auch andere Völker beinhaltete (kein Zweifel). Aber ich betrachte besonders die Hun-turuken als Turkvolk. Älteste funde von Turkvölkern findet man in Turkemenistan, die etwa 9000-10.000. Die neue Sicht der Dinge eremöglichst den heutigen Wissenschaftlern und Hitorikern einen viel größeren Horizont. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass früher die turkvölker sich von den anderen ruvölkern und hochkulturen und durch die domestizierung des pferdes große gebiete von polen bis zur china besiedelten. Man glaubt aber auch, dass die THraker und Tochaner durchaus gemeinsame vorfahren haben können. die betrachtung der sicht mit alten rassentheorien verneinen die verwandschft zwischen den mongolen, koreanern und indianern. daher sprciht man wie mit den ungarn nur von gegenseitiger beeinflussung. es ist aber nicht ausgeschlossen, dass viele indoeuropäische völker gemeinsame vorfahren mit den turkvölkern haben. dies ist durchaus möglich, da man vermutet, dass früher die alten hochkulturen im gemeinsamen gebieten lebten, das sieht man z.b durch die sprachliche ähnlichkeit, z.b kommen bei den sumerern sind hunderte wörter gleich den turkvölkischen! aber sie müssen zugeben, dass man durch untersuchungen von gräbern mit hilfe von genanalysen deutlich einen schritt weiter sind als früher!!! dank der neuen mitochondrien-analyse kann man zigtausend jahre alte gene untersuchen und auswerten!.

Wenn es das Genetik darauf auch andeutet dass die Hunnen (der Kern) Türken waren was ist das dann?.Warum dikutiert man darüber?.Noch was die Etrüsker und Sketer (Ýskit)waren auch Türken. Warum hat man angst davor.Ých sagte vorher dass der Temudschin auch Türke war.Die Japaner arbeiten auch darüber (also Kosake).Keine angst und panik.Die Etrüsker waren am meisten am Toskana.Ratet mal wer von dort her stammt?Der Napolion Bonaparte.Symerer(Sümerer) im mittelosten das waren auh Türken.Ýhre sprache könnt ihr mal erforschen. Und den Hunnen müssten eigentlich die Europaer danken dass Sie sich als Staaten dort fomierten.Hochachtungsvoll.
Zu diesem absoluten Schwachsinn sage ich mal nix...

Die Sumerer waren keine Türken und auch nicht ihre Vorfahren. Dass diese beiden Völkergruppen gemeinsame Vorfahren haben ist nicht erwiesen aber wird vermutet. Das es hunderte von türkischen Begriffen im sumerischen Wortschatz ist mir bereits bekannt. Das kann durch die Beinflussung durch die Türken oder von Völkern mit gemeinsamen Vorfahren sein. Ich denke auch, dass die Etrusker und die Iskit nicht direkt den Türken unterzuordnen sind und lediglich über gemeinsame Vorfahren verfügen. Dies beiweßen wirklich heutige Genanalysen. Daher halte ich die Diskussion über die Hunnen als Türken überflüssig. Fakt ist, dass die türkischen Völker vielfach älter sind als die Hunnen und die Hunnen nur ein Teil der Turkvölker waren. Fakt ist auch, dass nahezu alle Turkvölker daran glauben, dass sie Türken waren...

Warum sollte das schwachsinn sein.Warum bit du dagegen.ich habe geschrieben dass es mal eine Stelle in Zentralasien gab.Türken nannte diese Stelle Koyunlu (Schafenort-Hammelort)dei Chienesen sprechen es als Hyung-nu.Die Türken haben bei den Staemmen Hammeltotems.Auch bei den Türkischen Staaten kannst du es sehen.AK KOYUNLU DEVLETÝ,KARA KOYUNLU DEVLETÝ diese Staaten existierten im 15.Jahrhundert SCHWARZE HAMMEL STAAT-WEÝSSER HAMMEL STAAT.Das waren Türkische Staaten.Heute gibt es in der Türkei KOYUNLU HALILARI alsu HAMMELORTTEPPÝCHE.Es gibt stellen die als KOYUNLU genannt wird.Hab doch keine angst davor.Wenn du heute nach Zentralasien gehst wirst du dort viele Turkvölker sehen.Tukmenistan-Kazakistan-Uzbekistan-Kýrgýzistan-Azarbaycan- und Türkei.Und viele andere noch.Uiguren(auf türkisch UYGAR heisst (Zvilisiert).Du willst alles so sehen wie du es dir wünschen tust.Tataren-Balkaren-Baþkurten und viele.Manche Bücher sind vor 20-30-40-50 jahren geschriben.Die Autoren sind schon laengst Tutankamons geworden.Heute gibt es Genetik.Das muss man sich merken.Wir reden hier von einer NATÝON die den Völkern einen Namen gegeben hat(Z.B.Bulgaren,Ungaren).Von einer Nation die die Europe geformt und gebildet und wichtiger eine Zeit zugemacht und eine neue Zeit in der Hunnenzeit aufgemacht hat.Und das 2.Zeit zu und auf wurde von den osmanischen Türken 1453 gemacht.Wievile es waren kannst du erforschen.Diese Nation (Etrüsker) hat auch Rom zum stande gebracht.Ob du es glaubst oder nicht.Sümerer im Mittelosten.Du redest hier nicht von Afrikanern sondern Von einem Zvilisiertem Volk.Der grösste Sohn vom Temudschin (CUCÝ) STAMMT VON EÝNEM TÜRKEN.Sie wurde entführt.Sie kamm schwanger zurück.Und dessen Sohn BATU hat ddie Goldene HORDE gegründet.(Der Temudschin selbst war auch ein Tütke).Das kannst du alles erforschen.Lesen.........! Und noch was.Wer ist der EDEKON in der Zeit vom Atilla.Und wer war der ODOAKER?Erforsche mal.Hochachtungsvoll.
Derartigen Unsinn, der historisch absolut unhaltbar ist, brauche ich nicht mal ansatzweise kommentieren - dass die Hsiung-nu mit den späteren Hunnen identisch seien, ist heute längst in Frage gestellt (Cambridge History of China 1, passim). Ist ja auch nur eine 300 jährige Lücke zwischen dem Verschwinden der Hsinung-nu und dem Auftauchen der Hunnen....Hobbyhistoriker sollten sich wirklich nicht mit so einem heiklen Thema beschäftigen, wo selbst die Fachwelt teils keine Einigkeit erreicht hat; in der Cambridge History of Early Inner Asia wird diese Problematik bezüglich der Hunnen noch einmal knapp skizziert. Die Etrusker-Türken Verbindung ist freilich bar aller historischen Realität. Es gibt ja auch übrigens keine ungebrochene Kontinuität zwischen Goten, Franken, Sachsen und den heutigen Deutschen. End of Discussion - wenigstens meinerseits, der Rest darf munter weiter spekulieren.

reden sie bitte nicht drum herum. Die einzigsten genetisch verwandten mit den Etruskern sind die heutigen Türken und das kann keiner verleugnen, da es aufgrund moderner Genanalysen bewiesen ist.--

Seufz, kleiner Nachtrag: dies beispielsweise sagt nichts über die kulturelle Entwicklung eines Volkes aus - nur mal nebenbei.


lieber Danialov die bilder vom attila hat mir sehr gefallen.hast du es selber gemacht? und warum interessieren Sie sich um Attila bzw.mit den Turkvölkern die gleiche Frage auch Benowar.
ich schrieb letzte woche dass die Hunnen weniger als die anderen Barbaren waren Sie waren nur bischen fremd.die Russen meinen dass die Türken aus Kaukasus stammen.Aber in der Mongolei stehen monumente der Türken und auch Schriften.Wenn man eine DNA anlyse machen würde würde heraus kommen dass die Russen auch Türkisches Blut in adern haben.Der Lenin seht ihn euch an er hat ein Tatarischen Gesicht.Das klingt als humbug und schwachsinnig für manche aber was zum erforschen.Den Sie lebten unter der Herrschaft der Türken.Auch manche Europaer sehen so aus. Ých sagete auch dass der Sohn vom Cüci die Goldene Horde gegründet hat.Man hat seinen vater Cüci als Tatare bezeichnet und man mochte Ýhn nicht.Die Japaner sagen dass der Temudschin ein Kosake(Kazakistan) war.und Sie bestehen darauf.Die Japaner haben seinen palast schon gefunden.Aber was dann passiert ist weiss ich nicht.Sei sagten da letzte wort werden die Mongolen sagen um den Palast oder den Grab zu erforschen.Habt ihr es gehört.Die Japaner interessieren sich sehr um die Türken.Und die sind echte wissenschaftler.Mal sehen.Eines tages wird man es wissen ob er Mongole oder Türke war. Hunne (Khun)heisst auch Bogenschütze.Oðuz Türken Oðuzlar heiist plural weir sind Bogenschützen. So wie Bogler.Bogeler.es gibt noch vieles zu schreiben aber das reicht für heute.aufwiedersehen
LÝBER BENOWAR DÝR GEWÝDMET VÝELE GRÜSSE


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Tut mir einen Gefallen (besonders du Michael), verzichtet auf das ständige gebetsmühlenartige Wiederholen der Leier mit der Heeresorganisation und den ganzen Kriegen. Das macht den Text nur irrsinnig lang und schwer lesbar, und der Scheiß ist schon unter anderen Links zu finden. Suchen, verlinken und dort notfalls verbessern heißt das Zauberwort. (StS)
Inhaltsverzeichnis 1 Todesdatum und Opferzahlen
2 Qabul und Qagan
3 Urgentsch
4 Vermuteter Geburtsplatz #3: Onon-Quelle, Nähe Karakorum
5 Treffsicherheit auf Distanz und im Galopp
6 Bedeutung des Namens "Temujin"

Todesdatum und Opferzahlen Ich frage mich, ob das Todesdatum von Dschingis Khans Dschudschin wirklich stimmt. Im Jahr 1227 ist nämlich Dschingis Khan selber gestorben.
Antwort: Die meisten Quellen geben 1227 als Todesjahr Dschudschins an - Dschingis Khan ließ ihn angeblich in rußland vergiften. Andere geben 1233 vor, das aber kaum von anderen anerkannt wird...hatte es einmal eingebaut -- da war was los!!
Antwort2: Wenn du mich meinst, michael(?), du kannst ja 1233 schreiben, aber dann gib einen Hinweis auf 1227 und auf die verwendete Quelle. Damals munkelte man ...! :-D
PS: Der Kabul Khan ist nur durch die Geheime Geschichte & Co mit Namen und Taten erwähnt, die zeitgenössigen Quellen der Jin- und Song-Dynastie erwähnen Trouble, aber nicht Zusammenhang und Namen. Deshalb war ich für "legendär". Ganz zu schweigen dazu daß die Angaben sowieso widersprüchlich sind. Insofern ist "legendär" besser als "mächtigen".
(StS)
Und dann ist noch was. Die immer wieder gern erwähnten Opferzahlen. Grundsätzlich nichts dagegegen. Aber man sollte dazu schreiben, daß sie von den mittelalterl. Autoren nur grob geschätzt sind. Die Perser haben in ihrer langen Geschichte nichts ähnliches erlebt, zweifellos. Und man kann ihnen logischerweise keinen Vorwurf machen, daß sie nicht wie Buchhalter gezählt haben. Trotzdem sind das allgemein übertriebene Zahlen, die man mit der Bevölkerungszahl vergleichen muß.
Selbst in China, wo es eine organisierte Bevölkerungszählung gab, zählte man 1233/35 nur die Haushalte, d.h. man muß manche Ergebnisse unter Beachtung der Menschen pro Haushalt, der Heimatlosen und der Sklaven betrachten. Schließlich ging es um die Steuerpflicht. Das nächste Problem war die Zerstörung der Bewässerungsanlagen und Wirtschaftsstruktur, die den Bevölkerungsrückgang unterstützte. Wieviel des Bevölkerungsrückganges auf unmittelbare Kriegseinwirkungen zu rechnen ist, ist hier die Frage.
Im übrigen haben auch die Chinesen die Nomaden nie geschont. Auszug zu einem einzigen Krieg: „Viele Zehntausende von Menschen und Pferden nebst unzähligen Mengen von Rindern und Schafen gingen zugrunde. Die Zahl verdoppelte sich durch eine Hungersnot, welche drei Zehntel der Bevölkerung mit der Hälfte ihres Viehbestandes hinwegraffte.“ Kriegsführung ist nun mal blutig, das war sie noch 1911, als es China um die innere Mongolei ging. Die prozentuale Anzahl der Opfer ist da auch hoch.
Aber die Hochkulturen neigen nun mal dazu mehr zu jammern. Und sie haben in der Geschichte die Mittel wie Schrift und Buchdruck gehabt, um das wirkungsvoll durch die Jahrhunderte zu tragen. Die Nomaden nicht. Also betrachtet die Sache fair und achtet darauf, daß das hier nicht zu einem Märchenbuch für Kinder (der böse, böse...) ausartet.
PS: http://www.webarchiv-server.de/pin/archiv04/0104paz08.htm
(StS)

1227 oder 1233: Leider sind die Quellen sehr widersprüchlich, stimmt. Gehen wir einmal davon aus, daß der "Sohn Dschutschin" 1227 vergiftet wurde und der andere "Dschutschin" der "Jochi Darmala" war, der evt. 1233 gestorben sein könnte; nur: einige en von 1227 ausgehen, sollten wir mit dieser Vorgabe arbeiten.)
und "Qabul" ist ein Titel türkischer Herkunft: turkmenisch "kabul" bzw. oghusisch "khabhul" bedeutet "finden" und über "Qagan" brauchen wir nicht zu reden. "Alan Ghoa" war ebenfalls Türkin desselben Stammes; somit ist der Mongolenführer Dschingis eher türkisch als mongolisch anzusehen: Sein Tug - das Banner mit den neun Pferdeschweifen - war mit einem Wolfskopf geschmückt, dem Wappen der Borjigin. Die Kimeken kannten ihn schon unter der Bezeichnung "Temudschin der Blaue Wolf". Sein persönliches Banner war himmelblau mit einem goldenen Falken in der Mitte - sie wurde zur Vorlage der Flagge Kasachstans! (Und erst mit Dschingis wurde Blau zur mongolischen Stammfarbe.) Die Qiyat kamen aus den Waldgebieten der Altaigegenden, soweit entspricht die Geheime Geschichte der Wahrheit und die Banner und Symbole sind uns durch die persischen Berichte überliefert.
Dschingis fügte erst die türkischen Stämme seinem Ulus zu: Naimanen, Keraiten, Merkiten, Uriangkhai, Tataren usw. Wir können gar nicht feststellen, wer damals (1204) alles als "Mongole" galt - Tatsache ist, daß die meisten der unterworfenen Stämmer größtenteils türkischer Herkunft waren - aber damals waren Mongolen und Türken im Altai nicht voneinander trennen; das gilt dort bis heute: Die Tuwa (Nachfahren der Uriangkhai) fühlen sich ethnisch als Mongolen, sprachlich aber als türkisch! Aber aus heutiger Sicht gilt Qabul mehr als "Legende" als "Tatsache" - weil ja Dschingis der Einiger der Stämme war; 1130-60 führte Qabul aber sein Reich mit Strenge und es umfaßte fast die ganze Mongolei!!! ==
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Antwort
Hallo Michael, im Kara Hulegu-Thread waren es doch noch chinesisch-mongolische Quellen ;-) http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion%3AKara_Hulegu''''Der Punkt ist doch, daß man nur schreibt, was entweder stimmt oder wofür man einen halbwegs repektablen Nachweis (ernstzunehmende(!) Webseite, Fachbuch) geben kann. Ich hasse es, über Halbheiten (man munkelte, er wurde in Rußland vergiftet.. was ist, wenns der Irtysch war? Und was ist, wenn es nicht 1233, sondern 1237 war?) nachzugrübeln, selbst wenn du recht haben solltest und nur die Quelle nicht mehr weißt. So verweist man z.B. auf Raschid ed Din, übersetzt von Boyle, Seite soundso und gut. Ist halt meine Meinung.
Und zu Qabul... er beherrschte fast die gesamte Mongolei? Er war der Herr aller Mongolen, aber ich habe nirgends gehört, daß er Naiman, Keraiten und Tataren kontrolliert hat. Die Clans, die zu ihm gehörten waren die Taijut Ambachais und der Kiyat-Clan von ihm selbst. (Beides Urenkel Qaidus.) Dann gabs das Schwurbündnis (anda) zwischen Yesughai und Toghril (Kerait). Aber das hat nichts mit Reichsbildung zu tun. Und wenn die Keraiten nicht dazu zählten, dann die noch westlicheren Naiman auch nicht. Die Tataren waren zumindest(!) gleich nach Qabuls Tod Feinde, denn sie haben ja Ambachai und Ökin dem Jin-Kaiser ausgeliefert. Allenfalls gestehe ich noch ein Bündnis mit einem Teil der Qongirat zu, denn sonst wäre Yesughai dort nicht auf Brautschau für T. gewesen.
Ich würde jedenfalls ganz vorsichtig sein bei Qabul. Allenfalls hat da ein saisonales Bündnis existiert, das gegen Jin-China gerichtet war. Denn mit denen gabs ja wohl Trouble. Aber die Betonung liegt auf saisonal. Und ein mächtiger alter Khan als Großvater legitimierte Dschinghis sicher mehr als ein oller Fürst von ein paar Clans, der sich aus Dummheit mit China angelegt hat. Insofern übertreibt man da meines Erachtens genauso wie beim Blauen Wolf und der Falben(?) Hirschkuh. (STS, jüngst Kellerassel)


Beim Begriff der "Mongolei" dürfen wir nicht in den 1227 starb und daß der 1233 verstorbene Dschutschin der Dschutschin Darmala war!)
Antw. Langsam bilde ich mir auch ein, ich habe schon mal ne diesbezügliche Fußnote gesehen. Ich habe aber neulich schon mal gesucht und nichts gefunden. *schulterzuck*


Is' einleuchend, hab's geändert!! (Im Grunde aber eine spannende Geschichte.)

Antw.: Ich habs gleich nochmal erweitert, damit wir nicht noch mal anfangen. So in der Art vielleicht...?
Antwort:
Ich glaube, wir kommen uns näher!
Urgentsch Aber bei Urgentsch.... Lt. der Geheimen Geschichte waren sich Dschudschin und Tschagatei ausnahmsweise einmal einig, daß das Gebiet des Choresm-Schah unter ihnen aufgeteilt würde und das der Vater nichts vom Kuchen abbekommen sollte; dieser erwog nun einen Feldzug gegen seine Söhne! (Dschudschin hatte während der Angriffe auf die Stadt kläglich versagt und dabei fast seine ganze Horde verloren! Bei der Aussprache mit D.K. kam es dann zu der besagten Auseinandersetzung, die mit dem trotzigen Abzug Dschudschins endete. Ferner wurde beschlossen, daß Urgentsch persönliches Eigentum Dschingis wurde, der die Stadt einfach überfluten ließ. Tschagatai und Dschudschin sollten sich nun nie mehr sehen, aber sich gegenseitig beim Vater anschwärzen!)
Ögedai wurde 1218 von Tschagatai und Dschudschin als Alternative vorgeschlagen, was dem Khan recht war - Ögedai galt als dessen Lieblingssohn; Tolui war als kriegssüchtiger Feldherr bekannt, der absolut jedem diente. Außerdem wurde Tolui zum "Orda-Odchigin" ernannt - zum "Bewahrer der Lager und der Stammlande".)
Antw: Tja, die Urgentsch-Sache. Da waren die drei älteren Söhne vor der Stadt und Dschudschin agierte wohl vorsichtiger als es Dschagatei lieb war (immerhin sollte Dschudschin die Stadt gehören). Da gabs Streit, der sogar zu einer großen Prügelei zwischen den Parteien im Lager ausartete - muß aber nochmal gucken, woher ich das hatte. Bei einem Ausfall der Belagerten wurden 3000 Mong. getötet. Der Dschingis bekam von seinen Söhnen nichts von der Beute ab. Daher war er stinkesauer, die Feldherren mußten ihn beruhigen. Aber der Streit setzte eben wohl doch fort...
Zur Thronfolgefrage. Tolui war der Jüngste von den Söhnen Bortes, und der Jüngste bekam angeblich immer den "Herd", um die Eltern im Alter zu pflegen. Und wenn man sich den Chroresm-feldzug anschaut - Tolui war auch der, der beim Vater blieb. Ob er absolut jedem diente weiß ich nicht, er war zweifellos wie Ögädai ein starker Trinker und so ich mal las auch jähzornig. Aber was solls, Dschudschin galt als eigenwillig/stolz, Dschagatei als kleinlich/gesetzestreu, Ögädai als versöhnlich/gesellig und Tolui eben als jähzornig+versoffen. Muß eben jeder irgendwie charakterisiert werden, mehr oder weniger zutreffend. Jedenfalls hätte er Thronansprüche gehabt und die Partei Ögädais mußte unter Leitung von Yelü Chutsai und Dschagatai schon 1228/29 die von Tolui überspielen. Wäre Dschudschin nicht schon tot gewesen, wer weiß ob das Reich überlebt hätte.
PS: Ob *1171 stimmt weiß ich auch nicht. Ich dachte immer so 1183, man muß ja bedenken, daß die Geburtsdaten von Dschinghis selbst ja so zwischen 1155 und 1167 differieren. Wobei 31.5.1162 wohl offiziell ist (800-Jahr-Feier 1962), und 1155 und 1167 aufgrund des 12-Jahr-Zyklus dazuerfunden wurden. Aber das ist mir egal, Sterndeuterei hat mich noch nie interessiert, ich würde keine von den Datumsangaben ernstnehmen.


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08.02.2006 22:16 Ögädai ist offline Email an Ögädai senden Homepage von Ögädai Beiträge von Ögädai suchen Nehmen Sie Ögädai in Ihre Freundesliste auf Füge Ögädai in deine Contact-Liste ein steppenkrieger anrufen Erreichbarkeit von Ögädai
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