Magyar
Jungspund

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Hallo Ihr Lieben...!
Habe hier einen schönen Link gefunden, welches die alt-ungarische Geschichte beschreibt. Es ist höchst interessant, wenn sich jemand für die ungarische Geschichte interessiert.
Die Ungarn scheinen vom Ursprung her wahrhaftig ein altaisches Volk zu sein und nicht wie oftmals immer wieder erwähnt wird, ein finno-ugrisches Volk.
Es gibt im ungarischen über 1500 turksprachige Wörter, die eindeutig alttürkischen Ursprungs sind.
Und täglich werden es mehr. Japanische Genforscher und Molekularbiologen, wie z.B. auch Dr. Matsushita haben eine Reihe gentechnischer Untersuchungen an Finno-Ugriern und altaischen Völkern vorgenommen.
Heraus kam dabei, wie es auch schon sehr viele Wissenschaftler, Gentechniker und Sprachforscher vermutet haben: Es gibt KEINE gentechnische Verwandschaft zwischen Finnen und Ungarn. :schulterzug: Diese gibt es aber wohl mit dem uyghurischen Volk in Uyghuristan, südl. des Altai, im westl. China. Die Population beträgt in etwa 25 Mio. Einwohner.
Demnach wird wohl der Ursprung der alten Ungarn zwischen Kasachstan, der inneren Mongolei ( Altai ) sowie dem heutigen Uyghuristan vermutet. Es ist dabei genau das alte Gebiet der nomadisierenden Hunnen, die von hier aus Ihren Weg nach Westen antraten, welches die Völkerwanderungen auslöste.
:pferdkackt:
Bereits mitte des 18. Jahrhunderts wollte der bekannte ungarische Geschichtskundler Körösi Csoma Sàndor dieses Land bereisen, um seine Ahnen zu finden. Drei Regionen wollte er dabei bereisen: Die innere Mongolei, Uyghuristan und Tibet.
Leider verstarb er durch eine schwere Krankheit in Tibet, ohne jemals Uyghuristan gesehen zu haben.
Als Erbe der Hunnen, Awaren und Hunno-Bulgaren ( Onogur ), in Kombination mit den Kiptschaken und den abtrünnigen Khazaren. Dies scheint wohl das ehemalige Reitervolk auszumachen, welche wir heute als " die Ungarn " bezeichnen, die das Erbe Ihrer Ahnen unter dem Namen Magyaren antraten.
Hier habe ich mal den Link für euch eingefügt:
Wer sind die Ungarn...?
http://home.arcor.de/alink2000/WersinddieUngarn1.htm
Es ist sehr interessant, weil es vor allen Dingen auch die ungarischen Szekler in Siebenbürgen beschreibt, unmittelbare Nachfahren der Hunnen und Awaren in Erdèly ( Rumänien ), welche die Magyaren unter Arpad im 8. und 9. nach Chr. zur Verstärkung nach Pannonien ins Land riefen.
:fechten:
Die Hunnen und Awaren sind, nachdem Ihr Reich aufgelöst wurde, wieder nach Osten abgewandert. Die Szekler hingegen sind bei der Abwanderung Ihrer hunnischen und awarischen Verbände in Ungarn bzw. in Pannonien verblieben. Und genau dies ist auch der Grund dafür, weshalb noch heute die Magyaren eine ganz besondere Beziehung zu den ungarischen Szeklern haben.
:kiss1:
Die ungarischen Regionen in Siebenbürgen wurden früher von den Szeklern als so genannte " Stühle " aufgeteilt, je nach Komitat und Region. Das Wort Stuhl heisst auf ungarisch " Szèk ", daher auch der ungarische Name " Szèkelyek " oder zu deutsch, die Szekler.
Diese Bezeichnung gab es unter den Hunnen und Awaren natürlich zu damaliger Zeit noch nicht, so daß man die ungarischen Szekler erst später unter Ihrem Namen " Szèkely oder Szèkelyek" bzw. als die Szekler kannte.
Die ungarischen Szekler leben dabei vorwiegend in Transylvanien ( Rumänien ), oder besser bekannt auch unter dem Namen Siebenbürgen.
@MAGYAR
Dieser Beitrag wurde schon 25 mal editiert, zum letzten mal von Magyar am 01.10.2006 19:40.
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01.10.2006 19:00 |
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Magyar
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Original von Balamir
Zerwus Magyar
Ých habe deinen beitrag gelesen und der Link war sehr interessant
Zerwus |
Hallo Balamir,
vielen Dank für Deine netten Worte. Ich fand den Link auch äussert interessant, weil es sehr viel über die Ungarn beschreibt.
Wenn ich heute mal die alt-ungarische Herkunft auf ungarischen Seiten verfolge, so geht der Ursprung der alten Magyaren ( Ungarn ) immer wieder auf die Sabiren ( Sabarlar / Sabirlar ) zurück. Die Sabiren, ein alttürkisches Volk, dessen Siedlungsgebiete früher vom Schwarzen Meer bis zum Kaspischen Meer, dem Aralsee sowie im Süden bis in den Kaukasus heranreichte.
Und auch die uighurischen Stämme lebten früher in dieser Region und sollen erst später nach Osten abgewandert sein. Somit wäre es durchaus denkbar, wenn man Magyaren und die uighurischen Stämme in Verbindung bringt.
Das Volk bzw. die Nachfahren der alten Sabiren sollen noch heute im Kaukasus leben, im heutigen Dagestan.
Der ungarischen Sprache am nächsten gelegene ist nicht wie viele immer meinen " finnisch ". Nein, es ist das tschuwasch-baschkirisch, einem tatarischen Volk am südlichen Ural, neben der tatarischen Rebublik Tatarstan.
Die Tschuwaschen sagen, Ihr Volk geht auf die Hunno-Bulgaren ( Wolgabulgaren ) zurück. Und das ist durchaus denkbar, denn sowohl Magyaren, als auch die turkstämmigen Wolga-Bulgaren siedelten ja früher in unmittelbarer Nachbarschaft, am südl. Ural.
Und beide Völker ( Magyaren und Wolgabulgaren ) gehörten den Khara-Bulkhar ( Onoguren ) an, dessen Ahnen um 375 n. Chr., besser bekannt als schwarze Hunnen Attilas ( Khara-Bulkhar / the Black Huns ) die große Völkerwanderung auslösten und in Europa den Hunnensturm mit sich brachten.
Allein schon aufgrund dieser Tatsache ist eine strikte Trennung zwischen Magyaren und Wolgabulgaren gar nicht möglich, da es sich höchstwahrscheinlich um die gleichen Völkerschichten handelte...und dies wohl letztlich auch ein Indiz dafür ist, weshalb die Herkunft der heutigen Tschuwaschen auf die Wolgabulgaren zurückgeht..und weshalb noch heute die tschuwasch-baschkirische Sprache den Ungarn am nächsten steht.
Kleine Bemerkung:
Bitte nicht verwechseln...!
Die alttürkischen Hunno-Bulgaren ( Wolgabulgaren ) waren hauptsächlich turk-tatarischer Abstammung und sind nicht zu verwechseln mit den heutigen Bulgaren in Südost-Europa, die mit slawischen und thrakischen Elementen ( Vermischungen ) als das heutige Volk der Bulgaren angesehen werden.
Gruß Magyar
Dieser Beitrag wurde schon 5 mal editiert, zum letzten mal von Magyar am 03.10.2006 23:48.
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03.10.2006 23:35 |
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Magyar
Jungspund

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Original von Kayi Oguz
Ein sehr interessanter Link!
Ich selber bin auch Yörük Türkmen, aus dem Stamm der Kayi, und sowas zu lesen macht mich richtig stolz!
Viele Ungarn würden sich wahrscheinlich schämen, wenn man sie "Türke" bezeichnet, aber ich hoffe, dass sie mal die Türkische Geschichte selber erforschen (und damit auch ihre eigene Geschichte) und stolz auf ihren Ursprung werden.
Denn eines ist sicher, die heutigen Türken in Europa reflektieren nicht unbedingt die starke türkische Vergangenheit!
Die Türken haben 17 riesige Reiche gegründet, und einge waren Imperien!!
Ich habe Uygurische Chat-Freunde aus China( Ost-Türkistan) und kann mich ohnen großen Probleme mit Ihnen verständigen, obwohl wir tausende Kilometer entfernt sind!!!
Sie bezeichnen sich selber auch als Uygur-Türkü!!
Lg
Kayi Oguz |
Hallo Kayi Oguz,
wir in Ungarn bezeichnen uns selbst als " Magyar " oder als das Volk der Magyaren. Die Ungarn wissen durchaus schon, daß Ihre Vorfahren aus dem Osten stammen und die Magyaren hunnische, wie natürlich auch awarische und alttürkische Vorfahren und Ahnen haben.
Die heutigen Ungarn sehen sich mitterweile natürlich als Europäer und bei einigen ist natürlich immer noch der Kampf der Magyaren mit den Osmanen erhalten geblieben, so daß manche nicht darüber informiert sind, wieso die Türken und Magyaren gemeinsame Ursprünge haben, obwohl man doch teilweise auch gegeneinander kämpfte, was leider ein sehr trauriges Zeitalter war, da man quasi gegeneinander blutige Kämpfe auf dem Balkan austrug, was eigentlich nicht hätte sein dürfen.
Während die Türkei-bzw. Oguz-Türken zu damaliger Zeit noch vornehmlich am Altai siedelten, waren die magyarischen Verbände mit den Khara Bulkhar bzw. den schwarzen Hunnen bereits westwärts in Richtung Europa gezogen, über die Steppen Kasachstans, der Ukraine usw., also nördlich des schwarzen Meeres.
Zu damaliger Zeit jedoch noch nicht als " Magyaren ", sondern als Hunnen und später im 6. Jahrhundert als deren Ahnen ( Awaren ) in Erscheinung traten.
Der Name " Magyar " bildete sich erst später, mit dem Zusammenschluss der 7 alt-magyarischen Stämme, dessen Stammesoberhaupt "Arpad " war, aus dem Stamme der Megyer ( Magyar ).
Die Türkei-Türken zogen ja erst eine Weile später in Richtung Westen, wählten jedoch meines Wissens nach den Weg über Anatolien, besser bekannt auch als " Die Seldschuken ( Selcuk ) " und gründeten dann später das osmanische Reich.
Trotz alledem: Hunnen-Magyaren-Türken, haben allesamt den gleichen Ursprung. Davon bin ich fest überzeugt. Es zeugt einfach auch zuviel davon, was z.B. die Geschichte, sprachliche Übereinkünfte und Traditionen mit sich bringen.
Gruß Magyar
Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von Magyar am 16.11.2006 22:15.
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16.11.2006 21:53 |
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Kayi Oguz
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Hallo Magyar,
das freut mich sehr, dich so schreiben zu sehen! Ich finde es wirklich schön, dass es Magyaren gibt, die nicht den Westeuropäischen ( besonders (leider) der deutschsprachigen Geschichtsschreibung) trauen und selber nach weiteren Quellen die ungarische Geschichte erforschen!
Bitte nimm es mir nicht übel, wenn ich nachfolgend Fakte und meine Thesen zur Geschichtlichen Entwicklung der Magyaren darstelle.
Der Name Oguze geht auf den Herrscher eines türkischen Reiches in Asien zurück, der in türkischen Analen über ein riesiges Reich in Asien geherrscht haben soll.
Dieser Herrscher wird als der Urvater der Türkvölker angesehen!
Er wird nach wissenschaftlichen, aber auch geschichtlichen Erkenntnissen mit dem Herrscher des Hiung-nu Reiches, Moa-tu (türk: Mete) gleichgestellt.
Auch gibt es Dokumente des Herrscher Mao-tu, in denen er ausdrücklich berichtete, dass er alle Bogen-spannenden unter einer Familie geeinigt hat!
Deshalb hat er den Namen Oguz Yagbu erhalten, was heute auch Oguz Han genannt wird. Er war der Herr über die schnellen Pfeile.
Ok (heißt türk:Pfeil) und Uz (auch hiz: heißt türk: schnell)
Oguz Yagbu hatte ein großes Reich von der heutigen Mongolei aus regiert!
Zu erwähnen ist noch, dass die Turkvölker ihren Ursprung um die Gebiete oberhalb der Mongolei haben. Der Fluss Yenissei (türk: Mutter-Wasser) ist die bekannteste älteste Siedlung der Turkvölker. Die Turkvölker sind mit der Zeit südlich gewandert.
Der Nachfolger von Mao-tun, der sein Erbe angetreten hat, wird in chinesischen Quellen als Ki-ok oder Kayuk beschrieben. Türkische Quellen bezeichen den Nachfolger als Kayi, seinem Enkel.
Nachdem die Huing-nu durch innere Streitereien, gefördet von den Chinesen, schwächer wurden, kam der Zusammenbruch des Reiches durch Verbündete Chinesen, Proto-Mongolen und Hiung-nu.
Ein Teil der Hiung-nu lebte weiter bis ins 500 Jahrhundert als zeitweilige Vasallen der Proto-Mongolen und Chinesen, der andere Teil wanderte nach Westen.
Die nach Westen gewanderten Hunnen unterstanden auch einer Ogusichen Führungsschicht. Das Hauptvolk der Türken waren die Oguren.
Das Wort Bulgare ist ein türk. Wort und bedeutet "Vermischt".
Die Ogusische Führungsschicht herrschte über verschiedene Völker.
Auch Awaren sind den Türken zuzuordnen.
Ich möcht nicht ausschweifend alles erklären, da es schon bekannt ist.
Da die Turkvölker schon immer weit von einander getrennt waren, ist es verständlich, das sich die Sprachen auch veränderten.
Was ist mit den Ungarn?
Die Ur-Magyaren waren Proto- Türken. Die magyarische Sprache enthält heute noch sehr viele alt-türkische Wörter. Das sind mehr als tausend Wörter, die nichts mit den Osmanen zu tun haben, während nur wenige Wörter dem finnischen ähneln.
Auch Arpad, der ein hoher General war im türkischen Chasarenreich, war ein Proto-Türke. Auch sein Sohn hat einen noch heute typisch türkischen Namen :Levent!!
Die Ungarn sind das einzge proto-türkisch-asiatische Kriegervolk, dass sich in Europa behaupten konnte und teilweise sogar die führende Macht in Europa darstellte.
Das Problem der Magyaren war, dass sie von den anderen Turkvölkern abgeschnitten waren und sich in Europa anpassen mussten, um zu überleben. Deshalb kam mit der Zeit die Annahme der katholischen Religion, mehr wegen der Stabilität des Landes, als aus Glaube!
Das Wortbau im Ungarischen ist ähnlich dem Türkischen- somit müsste Proto-Ungarisch eine Form des Proto-Türkischen sein, die sich mit der Zeit und der Christianisierung in Europa mit anderen Wörtern bereichert und entwickelt hat. Auch heute sind einge Sätze exakt die gleichen, nur mit anderer Aussprache.
Die Magyaren haben auch viele germanischen und slawischen Stämme in ihr Reich integriert und assimiliert, sodass der Bezug nach Asien und den moslemischen Türken mit der Zeit verloren ging.
Der Krieg der Ungarn gegen die Osmanen war verursácht durch die Provokation und Anstieftelung der Habsburger.
Die Österreicher haben die Loyalität der Ungarn gegen die Osmanen gefordert, da bei katholisch waren und sind und einen heiligen Krieg gegen die Muselmanen führen müssten.
Der einzige Grund für die Osmanen für die Expansion nach Westen waren die 14 Kreuzzüge, worin aber- tausende unschuldige Männer, Frauen und sogar Kinder, durch Einwilligung des Papstes zum heiligen Krieg, massakriert worden waren.
Die Osmanen waren der Verwandschaft mit den Magyaren bewußt. Die im Osmanischen Gebiet lebenden Magyaren hatten alle Freiheiten, während im Gebiet der Habsburger Sogar die Sprach versucht wurde zu verbieten und die Kultur und Geschichte doktriniert wurde.
Diese Brüder-Kriege der Türken und Magyaren hat ihren Ursprung in den Kreuzzügen, wo viel Grausamkeiten an moslemischen Menschen angewendet wurden.
Die Politik des Westens war, die Geschichte der Ungarn zu ihrem Vorteil zu bestimmen, was ihnen auch gelang. Die Magyaren waren lange Zeit (leider)nur Marionetten der Westmächte und der Kommunisten.
Heute arbeiten Turkologie Professoren mit Ungarischen Professoren eng zusammen. Ich bin mal gespannt, was noch alles entdeckt wird.
MfG
Kayi Oguz
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Beitragsnr.: 3243
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18.11.2006 13:44 |
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Magyar
Jungspund

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Hallo Balamir und Kayi Oguz,
vielen Dank für Eure Beiträge. Ich lese sie wirklich sehr gern. Auch Dein Beitrag Kayi Oguz ist sehr schön formuliert und mit Fachwissen behaftet. Vielen Dank euch Beiden nochmals.
Ich befasse sich sehr lange mit der ungarischen Geschichte, jedoch hauptsächlich mit dem Ursprung der Magyaren, da bis zum heutigen Tage noch nicht genau bekannt ist, wer die Proto-Magyaren früher wirklich waren. Das Problem bei den Ungarn ist, daß man früher im Gegensatz zu den Römern und den Byzantinern kaum Niederschriften über die Ungarn hat, sondern erstmals mit dem Erscheinen der magyarischen Reiterverbände in Europa.
Dies genügt mir persönlich jedoch nicht, da mich die Volks und Stammeszugehörigkeiten der Ungarn im wesentlichen interessieren, wie auch die frühere und enge Verbindung zu den Khasaren und Onoguren. Also quasi, bevor die Magyaren " türk. Macar " als Ungarn in Europa erschienen sind.
Westeuropäer nannten die Magyaren früher immer nur " Hun , Avar oder Turk " was auch folgerichtig ist, da Sie von den meisten Völkern noch heute als deren Erbe angesehen werden.
Selbst die ungarische Mythologie geht noch heute auf Hunor und Magor ( Hun + Magyar ) zurück. Kann man zum Teil auch bei Wikipedia nachlesen, obwohl ich persönlich nicht unbedingt sehr viel von Wikipedia abgewinnen kann, weil vieles schlicht weg unsinnig und falsch interpretiert wird.
Die Kenntnisse über die Ungarn sind ab dem 9. und 10. Jahrhundert sicherlich ausreichend. Nur: Wer waren die Ungarn vor diesem Zeitraum, zu wem gehörten Sie genau usw. Darüber steht nirgends etwas verwertbares und nachvollziehbares beschrieben, was Hand und Fuß hat. Dafür kennt man die Magyaren zu wenig, als Sie noch in Asien lebten.
Zu den Awaren, Kayi Oguz:
Awaren ( türk: Avarlar ) sind selbstverständlich den alttürkischen Völkern zuzuordnen, ganz klar. Noch heute sind die meisten Ausgrabungen die in meiner ehemaligen Heimat ( bin Ungar aus Nordost-Serbien ) gefunden werden, zu 90 % awarischen Ursprungs.
Wir in unserer Region sprechen auch einen anderen Dialekt, als z.B. im heutigen Ungarn. Natürlich sind wir alles Magyaren oder Ungarn, aber wie es auch im deutschen und türkischen ist, bestand das Volk der alten Ungarn aus vielen verschiedenen Stämmen und verschiedenen Völkerschichten, so daß damit auch die sprachlichen Unterschiede vorhanden sind.
Ich selbst sehe mich als Ungar, mit kiptschakischen Vermischungen. Man könnte sagen, eine Mischung zwischen Kiptschak und Magyar. Das Gebiet wo ich herkomme, war auch früher mit Kiptschaken und Magyaren besiedelt.
Die Ungarn mögen die Deutschen, wie auch die Türken. Nicht umsonst werden noch heute die türkischen Minarette, türkischen Bäder usw. in Ungarn sehr gepflegt, denn selbst im Zeitalter der Habsburger und Osmanen waren nicht alle Ungarn gegen die Türken gesinnt.
Imre Thököly, wie auch die ungarischen Kuruzzen führten ja teilweise einen erbitterten und blutigen Kampf gegen die früheren Habsburger, auf Seite der Türken.
Und Du hast Recht, Kayi Oguz. Die Kreuzzüge taten natürlich Ihr übriges.
Magyaren, Kiptschaken, Khasaren, Petschenegen, wie natürlich auch deren Ahnen ( Hunnen und Awaren ). Das ist für mich das Volk, daß sich heute " Magyar " nennt, wenn ich unsere alte Geschichte genau zurückverfolge.
Es ist einfach zuviel alttürkischer Prägung im Ungarischen.
Ein paar ungarische Wörter, falls es euch interessiert.
Ihr werdet erstaunt sein. Es wird noch heute täglich im ungarischen verwendet:
Alma = Apfel
Alma Atya ( Vater der Äpfel )
Anya = Mutter
Atya oder auch Apa = Vater
Balta = Axt
Kès ( Messer )
Csizma = Stiefel
Bruder = Baràt
Ungar = Magyar
Ungarn = Magyarorszàg ( das Land )
Török = Türke ( Einzahl )
Törökök = Türken ( Mehrzahl )
Angyal = Engel
Blut = Vèr
Baba = Puppe
Das Rind = Ökör
Isten = Gott ( altpersisch oder sumerisch ).
Kèk ( Die Farbe Blau )
Gyönyörü ( wunderbar / wundervoll )
Zsebemben sok kicsi alma van = In meiner Tasche habe ich viele Äpfel.
Auf türkisch ( ich hoffe, ich schreibe es halbwegs richtig ): Cebimden cok kücük elma var.
Dies alles findet man natürlich nicht bei Wikipedia. Aber es ist eine alt-magyarische und turk-macar Sprache.
Vielleicht sogar eine Mischung aus Magyarisch-Türkisch-und Wolgabulgarisch. Die Wolgabulgaren ( Proto-Bolgàr ) sind ja auch alttürkischer Prägung. Und die Magyaren siedelten ja auch lange Zeit Seite an Seite mit den Wolgabulgaren am Südural.
Typisch ungarische Männer-Namen:
Attilla / Atilla ( türkisch: Attila )
Zoltàn ( türkisch: Sultan )
Imre ( türkisch: Emre )
Àrpàd
Levente ( türkisch: Levent )
Gyula ( ausgesprochen: Djula )
Istvàn ( ausgesprochen: Ischtvan )
Gèza ( ausgesprochen: Gèsa )
Typisch ungarische Frauen-Namen:
Gyöngyi ( ausgesprochen: Djöndji )
bedeutet übersetzt: Perle.
Ildikò
Katalin
Zsuzsa
Emöke
Anikò
Emese ( ausgesprochen: Emesche )
Gruß Magyar
Dieser Beitrag wurde schon 6 mal editiert, zum letzten mal von Magyar am 19.11.2006 00:21.
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Beitragsnr.: 3245
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18.11.2006 23:33 |
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Coyote
Grünschnabel
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MAGYAREN
| Zitat: |
| Allein schon aufgrund dieser Tatsache ist eine strikte Trennung zwischen Magyaren und Wolgabulgaren gar nicht möglich, da es sich höchstwahrscheinlich um die gleichen Völkerschichten handelte...und dies wohl letztlich auch ein Indiz dafür ist, weshalb die Herkunft der heutigen Tschuwaschen auf die Wolgabulgaren zurückgeht..und weshalb noch heute die tschuwasch-baschkirische Sprache den Ungarn am nächsten steht. |
Die Ungarn/Magyaren werden der Finno-Ugrischen Sprachfamilie zugerechnet. Tschuwaschen und Baschkiren sind Turkvölker und sprechen auch heute noch ihre Turksprachen. Die Magyaren waren wohl ursprünglich ein Finnisch-Ugrisches Volk. Sie müssen sich wohl irgendwann aus dem Hauptsiedlungsgebiet (etwa das heutige Karelien) der Finno-Ugrier gelöst und nach Süden und Südwesten bewegt haben. Diese Wanderung kann natürlich verschiedene Ursachen gehabt haben. Die Suche nach neuen Weidegründen ist genauso möglich wie eine Einverleibung in einen hunnischen Stammesverband. Die Übernahme unterworfener Stämme und Völker in den eigenen Stammesverband der Hunnen, wird ja immer wieder betont. Auffällig ist dann z. B. auch dass die Magyaren im Gegensatz zu den finnischen bzw. ugrischen Stämmen keine Rentierzüchter sondern Pferdezüchter sind (bzw. wurden). Auch das ist (meiner Meinung nach) ein Hinweis für eine "Turkisierung" der Magyaren. Schließlich werden die Magyaren zu einem weiteren "klassischen" Steppenkrieger Volk Eurasiens.
Zu beachten ist auch, dass im nordosteuropäischen bzw. nordwestasiatischen Raum schon sehr lange Finno-Ugrische Stämme und Turkstämme in direkter Nachbarschaft lebten und sicher einen regen Kulturaustausch hatten. Wahrscheinlich kamen die Turkstämme (wenn man das Hauptsiedlungsgebiet zwischen dem Altai und der Mongolei annimmt) etwas später in diesen Raum? Jedenfalls sollte hierbei eher die Nach-Skytische Epoche angenommen werden. Die mittelasiatische Geschichte ist ja geprägt von der Verdrängung Indoeuropäischer (z.B. Skythen, Sogdier, Tocharer) Völker durch Turkvölker.
Also zwischen 300-600 n. u. Z., als die Magyaren "turkisiert" wurden, wurde der eurasische Raum von den Turkvölkern dominiert. Angefangen von den "Attila-Hunnen", über die Awaren bis zu Petschenegen und Kumanen. Schließlich werden im europäischen Frühmittelalter, also schon auf dem heutigen Territorium Ungarns, nochmals einige kumanische Stämme (Türken) in das Königreich Ungarn aufgenommen. Interessant wäre die Frage, warum ausgerechnet die Magyaren es geschafft haben in Osteuropa (als ethnisches Element) zu überleben? Schließlich wurden Hunnen, Awaren und Bulgaren (auf dem Balkan slawisierte Wolga-Bulgaren/Türken) vollständig assimiliert.
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Beitragsnr.: 4958
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10.06.2007 20:13 |
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Coyote
Grünschnabel
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Bei den Skythen ist es genau wie mit den Hunnen… Es ist schwer etwas über ihre ethnische Zusammensetzung und Sprache auszusagen weil sie halt keine Schriftkulturen waren. Das Wissen über die Skythen gründet hauptsächlich auf zwei Quellen: 1.) Antike Quellen (besonders Hellenen, Römer, Perser) und 2.) Moderne Archäologie.
Aus hellenischen Quellen kann man deutlich ableiten, dass die Skythen eine indoeuropäische Sprache gesprochen haben. Skythische Wörter sind z.B. durch hellenische Quellen erhalten geblieben. Diese skythischen Wörter zeigen eine deutliche Verwandtschaft mit dem altiranischen auf. Auch die körperliche Beschreibung der Skythen in schriftlichen Dokumenten der Antike sowie auf Kunstwerken festgehaltene Abbildungen, deutet auf indoeuropäische Wurzeln.
Was die körperliche Beschreibung betrifft, bin ich persönlich der Meinung das Proto-Türken keinem indoeuropäischen Typus zuzuordnen sind. Das ist eine logische Schlußfolgerung. Denn alle Völker der Altaischen Sprachfamilie entsprechen dem Mongoliden Typus. Die Uraltaier waren, physisch, den Chinesen viel ähnlicher als den Indoeuropäern.
Dagegen ist es aber auch sehr wahrscheinlich, dass sich unter den Altaiern zuerst und am weitgehensten die Turksprachigen Stämme in Kontakt mit den Skythen kamen. Sicher wurden auch einige altaische Stämme in die großen Stammesverbände der Skythen aufgenommen. Hierbei ist genau das gleiche Muster zu erkennen, welches später von den Hunnen fortgesetzt wurde. Sicher vermischten sich diese Turkstämme mit indoeuropäischen Stämmen, seien es die Skythen, Sogdier oder Tocharer (die wohl eher sesshaft-städtisch waren?) und konnten sicher viel von ihnen lernen. Das die skythische Kultur sehr hoch entwickelt war (nur eine eigene Schrift hatten sie nicht hervorgebracht), beweist ja ihr Kunsthandwerk. Ich würde sogar sagen, dass dank der skythischen Inovationen die Turkstämme sich schneller entwickelten als ihre mongolischen und tungusischen Vettern. Überhaupt sollte auffallen, dass die Altaischen Völker (besonders Türken, Mongolen und Tungusen) nach Perioden weitgehender Isolation (wobei die geographische Lage zwischen Altai, der Nordmongolei und Südsibirien charakteristisch ist), "plötzlich" so beeindruckend in die Weltgeschichte eingriffen. Dieses Expansionsmuster ist aber ohne die kulturelle Befruchtung durch die indoeuropäischen Völker und Chinas nicht zu verstehen. Erst ab einem bestimmten Grad der kulturellen Entwicklung und des Anstiegs der Population expandierten die altaischen Nomadenvölker massiv in Richtung China sowie Mittel-und Westasien bis nach Europa hinein.
Überraschend ist die geographische Ausdehnung der Skythen. Im südlichen Sibirien wurden reiche skythische Fürstengräber gefunden. Wo sich das Zentrum des Skythischen Reichs befand ist schwer zu sagen. Vielleicht lag der Siedlungs-Schwerpunkt eher zwischen dem heutigen Rumänien (östliche Karpaten), dem Kaukasus und nördlich des Kaspischen Meeres?
Die späteren, indoeuropäischen, Nachfahren der Skythen waren die Sarmaten und Alanen(?). Wahrscheinlich stammen die heutigen kaukasischen Awaren von den Alanen ab und sind somit die direkten Nachfahren der alten indoeuropäischen Skythen. Diese Awaren sind jedoch nicht verwandt mit den mittelasiatischen bzw. osteuropäischen Awaren des 7./9. Jahrhunderts nach unserer Zeitrechnung.
Zum Einstieg in das Thema empfehle ich den Wikipediaeintrag: http://de.wikipedia.org/wiki/Skythen
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Beitragsnr.: 5012
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23.06.2007 20:20 |
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cheetah
Grünschnabel
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| Zitat: |
Original von Balamir
Die Skythen werden bei uns als Turkvolk angenommen. Wie von vilen Historikern. Der Name muss auch deformiert sein seit vielen Jahrhunderten denke ich. Die SAKA türken also YAKUTEN werden so genannt. Die Perser haben Sie die SAKA's als Skolot genannt. Wenn man auch ihre Kultur und Lebeweise anschaut ist der türkischen Kultur aehnlich.
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Nicht nur der türkischen Kultur.......
Der Name Skythen oder Skoloten war - wenn man ihre flächenmäßige Ausdehnung berücksichtigt - ein Sammelbegriff für alle Reiterstämme in Asien. Man muss nur die Funde vergleichen.
Die gleichen sich fast bis zum kleinsten Detail. Ich meine hier den Hirsche, den melkenden Bauern z.B. Das sind Funde der Ausgrabungen von Tuva, der Skythen also, aber sie könnten genaus den Magyaren oder Hunnen zugeschrieben werden.
Meiner Meinung sind alle diese Reitervölker - unter Skythen zusammengefasst - miteinander verwandt.
Nachtrag von cheetah
Für alle, die sich mit der Geschichte der Ungarn auskennen, sich dafür interessieren habe ich noch ein Thema. Und war die Landnahme der Ungarn, die anhand der ungenauen Daten schon als Doppelte Landnahme im Abstand von 3 Jahrhunderten!!!! angesehen wird.
Wer kennt das Buch "Wer hat an der Uhr gedreht?" von Heribert Illig oder dessen These von den 300 Jahren, die in die Geschichte eingeschmuggelt wurden?
Ich zitiere einen Textteil, den ich übersetzt habe, von Gyula Tóth, also einem Ungarn.
Es geht dabei um die Alte Ungarische Chronik und deren Inhalt:
| Zitat: |
"Als Heribert Illig seine unter dem Namen „Das erfundene Mittelalter” bekannt gewordene Theorie ausarbeitete, untersuchte er vor allem die Geschichte Westeuropa [………]
Seine Begründungen sind für sich allein gesehen schon von Gewicht und regen zum nachdenken an. Illig ging aber nie auf eine Sache ein, erwähnte sie mit keinem Wort, den Anzeichen nach war ihm das Problem nicht einmal bekannt. Und das Problem ist die Alte Ungarische Chronikschreibung! Und gerade diese Chronikschreibung unterstützt seine Thesen, so dass sie in seinem Buch einen besonderen Platz erhalten müsste, sogar ein ganzes Kapital wäre sie wert.
Es ist kein Zufall, dass es in letzter Zeit recht ruhig um unsere Chronik des Mittelalters geworden ist! Während namhafte ungarische historische Zeitschriften in Sonderausgaben die Theorie der Zeitfälschung versuchen zu widerlegen, wagen sie es nicht einmal unsere Chronik anzurühren.
Die Ungarische Chronik beinhaltet in Bezug auf die Datierung der Landnahme der Ungarn große Ungereimtheiten, Unstimmigkeiten: Márk Kálti führt in der Chronik 2-3 Jahrhunderte früher liegende Daten an, als sich aus der offiziellen Chronologie ergibt ………]
Amnesie in der Geschichtsschreibung?
Der momentan gültigen offiziellen Chronologie gemäß lebte der Hunnenkönig Attila in der ersten Hälfte 400 n.Chr., die Landnahme der Ungarn wiederum erfolgte ca. 895 n. Chr.............
Dazwischen liegt ein Zeitraum von mindestens 450 Jahren, ein recht großer Zeitraum also!
Die Ungarische Chronik berichtet sehr viel und sehr ausführlich, äußerst detailliert über diese Zeit.
In gleicher Ausführlichkeit berichtet die Chronik über die Landnahme der Ungarn.
Man dürfte also mit Recht erwarten, dass die Chronikschreiber auch über den dazwischen liegenden Zeitraum von ca. 300 Jahren – die Zeit der Awaren - ebenfalls so genau berichten oder wenigstens erwähnen. Aber sie schreiben nichts darüber, nein, sie schreiben nicht einmal das Wort AWAREN nieder! […….]
Die alten ungarischen Chroniken wissen von einem Zeitraum von 5 Generationen!!!!! zwischen Attila und Árpád:
„... und die Abstammung dieses Jungen wurde in einem Traum vorausgesagt, deshalb nannten sie ihn Álmos, der Elõds – das ist Ögyek, Ed, Csaba, Etele…. – Sohn war." Bilderchronik)
Unsere Chroniken berichten von 100 oder 104 Jahren zwischen Attilas Tod und der zweiten Landnahme der Ungarn:
„Nach der Auferstehung des Herrn, im Jahr 670 , einhundertvier Jahre nach dem Tode des Königs Attila, zur Zeit des Kaisers Konstantin III. und des Papstes Zacharias " (Bilderchronik)
Einige Absätze weiter:
„Nach der Auferstehung des Herrn, im Jahr, einhundert Jahre nach Attilas Tod , kamen zur Zeit des Kaisers Konstantin III und Paps Zacharias erneut die Magyaren, auch Hunnen oder lateinisch Ungaren genannt, nach Pannonien.” (Bilderchronik)
Die ungarische Chronik berichtet auch von einem solchen Detail, dementsprechend Edömen - der Bruder von Ed, der wiederum Csabas Sohn, also der Enkel Attilas ist – selbst die Landnahme der Ungarn noch erlebte und mit seinem Volk ebenfalls nach Pannonien zurückkehrte!
Wie wäre das möglich, wenn zwischen Attila und der Landnahme der Ungarn nicht 100 oder 104, sondern 442!!! Jahre liegen würden, wie aus der offiziellen Chronologie folgert?! Die Schlussfolgerung liegt auf der Hand: entweder stellen die ungarischen Chroniken Unwahrheiten fest, oder unsere Zeitrechnung wurde gefälscht, wie es Heribert Illig annimmt!"
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Ich würde zu diesem Thema brennend gern eure Meinung hören.
__________________ Auch an den Kreuzungen der Geschichte versucht die Polizei den Verkehr zu regeln.
Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von cheetah am 01.07.2007 15:03.
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Beitragsnr.: 5041
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01.07.2007 16:20 |
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Kozanoglu
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Zu den Runenschriften im Grab des sog. "goldenen Fürsten":
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/34...2327376-4589629
Hermann Parzinger, Die Skythen, München 2004, Seite 57:
"Darüber hinaus fand sich eine Silbertasse mit einer runenartigen Inschrift, dem bis heute ältesten sakischen Schriftzeugnis, das allerdings noch nicht entziffert werden konnte."
[...]
"Sein Zentrum befand sich (etwa 50 km östlich von Almaty) bei Issyk-Kurgan. Hier wurde 1961 ein Grabhügel (kurgan) [...] Neben 31 Tongefäßen und 4000 bearbeiteten Goldplatten und -plättchen -Funde aus der ersten Hälfte des 4. Jh. v. Chr.- waren eine Art Krone, eine spitz zulaufende, mit Goldbesatz verzierte Mütze, sowie eine kleine Silberschale von besonderem Interesse. Die Schale enthielt eine Inschrift von 26 Schriftzeichen, die der alttürkischen, aber tausend Jahre jüngeren Runenschrift sehr ähnlich sind. Bis heute gilt diese Inschrift, das älteste schriftlich fixierte Dokument in Zentralasien, als unübersetzbar. Aufgrund der Funde von Issyk-Kurgan vermutet Hayit, daß der Herrscher der Saken ein Türke gewesen sein muss, verwendete doch keine andere Völkergruppe in Turkestan türkische Schriftzeichen."
Das mit der spitz zulaufenden Mütze habe ich extra betont, wer sich etwas mit dem Altertum beschäftigt hat, weiss es hinsichtlich der Turkvölker entsprechend zu deuten ;-)
Nachtrag von Kozanoglu
Hier wird nochmal die Verbindung zwischen Türkvölkern (oder Turanern/Turanischen Vökern) und Sumerern näher erklärt...auch über die Entstehung der Turanischen Hochkulturen.
Hier der Link:
http://www.aha-express.de/Artikel/t/Turaner.html
http://www.aha-express.de/Artikel/a/Altt%C3%BCrken.html
Nachtrag von Kozanoglu:
Hier nochmal ein Interessanter Link zu den Magyaren und Uig*autom. Zensiert **autom. Zensiert **autom. Zensiert **autom. Zensiert *n:
http://64.233.183.104/search?q=cache:8xr...clnk&cd=9&gl=de
Ein Link zu den Turfanforschungen:
http://www.bbaw.de/bbaw/Forschung/Forsch...nforschung/view
__________________ Kozanoglu
Einst mächtige Herrscher über Süd Anatolien
Zwei male haben wir die Osmanen geschlagen
Letztendlich wurden wir besiegt und sind Banditen geworden
Die Legendären Robin Hoods Anatoliens
Kozan du wirst mir im Herzen bleiben
Dieser Beitrag wurde schon 4 mal editiert, zum letzten mal von Kozanoglu am 14.07.2007 17:13.
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Beitragsnr.: 5055
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03.07.2007 09:45 |
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