Fragt man nach, wer die Germanen waren, so denken viele Leute an Wikinger, Gallier und auch Kelten. Das mag wohl daran liegen, daß sie vom Glauben her, viele Gemeinsamkeiten aufweisen. Doch wer waren nun die Germanen. Es war nicht ein einziger großer Stamm sondern bildeten viele Stämme das Volk der Germanen.So gab es Goten, Urschweden, Burgunder, Franken, Vandalen, Langobarden, Sachsen um nur einige zu nennen.Diese Vielschichtigkeit schlug sich auch im Glauben,dem Leben und der Kultur nieder. Trotzdem gab es viele Gemeinsamkeiten.
Aber fangen wir von vorn an.
Die Ursprünge liegen beim indogermanischen Urvolk.Es war ein Hirtenvolk aus der Jungsteinzeit.Vor etwa 5000 Jahren breitete es sich mittels seiner Pferde von westsibirischen und kasachischen Steppen weiter nach Westen und Süden aus.Andere Kulturen wurden dabei überrannt und ausgelöscht.Aufgrund der stattgefundenen Verschmelzung gingen aus Ihnen fast alle zukünftigen europäischen Völker hervor.Ca. 3000 vor Chr. fand die Trennung der einzelnen Stämme statt. Gemeinsam blieb ihnen der Sprachstamm. Dieser wir indogermanischer Sprachstamm genannt. Dabei kam es zu zwei Richtungen.
Die Westindogermanen:
*Kelten,*Germanen, *Italiker, *Griechen, *Tocharer
Die Ostindogermanen:
*Inder, *Iraner, *Armenier, *Albaner, *Balten, *Slawen
Ihre Sprache unterschied sich durch die Aussprache. Die Laute "k" und "g" blieben bei den Westindogermanen erhalten, die sogenannte Kentumsprache.
Bei den Ostindogermanen sprach man diese als "tsch" aus, die Satemsprachen.
Ab Christi Geburt ließen sich die Germanen in Nord- und Mitteleuropa nieder. Sie selbst nannten sich nicht Germanen. Dazu fehlte ihnen das Bewußtsein der Zusammengehörigkeit aufgrund der vielen Unterstämme. Doch dazu mehr im Thema Germanen.
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