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Fьrstin Rubina
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Stangenwaffe , * Blankwaffe mit langem * Schaft und meist geschmiedetem spitzem und scharfem Eisenteil.
Stangenwaffen haben alte Tradition; manche entwickelten sich aus prдhistorischen Waffen. Mit Ausnahme der vorgeschichtlichen Waffen ist das Eisen der Stangenwaffe im allgemeinen durch eine * Tьlle mit dem Schaft fest verbunden. Meist dienen zwei gegenьber angeordnete flach geschmiedete, stabfцrmige Verlдngerungen der Tьlle, die im Schaft eingelassen und angenietet sind, zur Stabilisierung des Schaftes in der Tьlle. Stangenwaffen kцnnen sowohl Kriegs- als auch Jagdwaffen sein. Die дlteste Stangenwaffe ist der so genannte SpieЯ, ein mit einer Spitze versehener Schaft, der in alter Zeit dem zu FuЯ kдmpfenden Jдger und Krieger als Waffe diente.
Die als Fernwaffe zum Schleudern vorgesehene leichte Variante heiЯt Speer und die Stangenwaffe des Reiters Lanze. Als Weiterentwicklung wurde das spitze Blatt der Waffe verlдngert sowie verbreitert, und es entstanden die verschiedensten Formen, wie * BдrenspieЯ, * Gleve, * Hellebarde, * Kuse, * Partisane, * SauspieЯ, * Stangenmesser usw.
(Quelle: BeyArs.com)
lg Silvia
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08.03.2006 19:34 |
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Der Isenburger
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Fortsetzung:
Pike > Die Pikeniere stellten vom 15. bis zum 17. Jahrhundert die schwere Infanterie in groЯen Teilen Europas dar und waren nach ihrer Hauptwaffe, der Pike benannt. Die Bezeichnung Pike wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts von dem franzцsischen Wort pique entlehnt, das sich von dem Verb piquer ("stechen") ableitet. Die Pike erwies sich als effektive Waffe im Kampf gegen Kavallerieeinheiten. Dazu brauchten die in tief gestaffelten Formationen kдmpfenden Pikeniere eine weniger intensive Ausbildung als Ritter bzw. Kьrassiere und waren zudem дuЯerst billig auszurьsten.
Die Pike war mit einer Lдnge zwischen 3,50 und 6,60 Meter eine Weiterentwicklung des SpieЯes. Als Abwehrwaffe gegen Reiterei sollte ihre Reichweite die Lдnge der ritterlichen Lanzen ьbertreffen. In der Technik der Riposte (am Boden aufgestьtzt) eingesetzt, diente sie dazu, den angreifenden Gegner auflaufen zu lassen und anstьrmende Kavallerie zu stoppen.
Vorlдufer der Pikenier-Einheiten finden sich bereits im spдten 13. Jahrhundert in Schottland, wo die aufstдndischen Schotten dichte Formationen aus Speertrдgern bildeten, die so genannten Schiltrons. Perfektioniert wurde diese Taktik in der Schweiz, wo zunдchst mit Hellebarden und spдter vor allem mit Piken bewaffnete Schweizer den цsterreichischen Rittern in mehreren Schlachten schwere Niederlagen zufьgten. Das Auftreten der Pikeniere auf den Schlachtfeldern Europas beschleunigte den im 14. Jahrhundert begonnenen Niedergang des Rittertums und machte den Weg frei fьr die Sцldnerhaufen des 15. bis 17. Jahrhunderts. Die Schweizer kдmpften in дuЯerst groЯen, tiefgestaffelten Formationen, den so genannten Gewalthaufen. Ein einziger Gewalthaufen konnte mehrere tausend Pikeniere umfassen. Setzte man in anderen Regionen Europas zunдchst auf schweizerische Sцldner, formierten sich bis zum 16. Jahrhundert auch auЯerhalb der Schweiz zahlreiche Pikenier-Einheiten.
Die Taktik des massiven Einsatzes von Pikentrдgern wurde auЯerhalb der Schweiz von den Landsknechten verbessert, indem man durch eine tiefere Staffelung die Beweglichkeit der Formationen erhцhte. Zudem wurden die Pikenier-Einheiten im Laufe des 16. Jahrhunderts immer stдrker durch (Feuerwaffen) Arkebusen- und dann auch durch Musketenschьtzen ergдnzt. In Spanien ging man dazu ьber, die Musketenschьtzen an den Ecken des Gewalthaufens zu postieren. Die spanischen Pikenierformationen waren in der Regel 50 Mann breit und 30 Mann tief. Diese Formation wurde auch in anderen Teilen Europas ьbernommen und war als Tercio oder Spanisches Viereck bekannt.
Wдhrend des 16. Jahrhunderts kдmpften die Pikeniere noch oft im Nahkampf gegeneinander. Bis zur zweiten Hдlfte des 17. Jahrhunderts waren viele Pikeniere durch einen Brust- und Rьckenpanzer und einen offenen Helm geschьtzt. Zudem waren die meisten Pikeniere mit einer Nahkampfwaffe wie zum Beispiel einem Schwert, einem Degen oder einem Dolch bewaffnet. Gelang es einer Pikenierformation in eine gegnerische Einheit eine Bresche zu schlagen, rьckten sofort mit Hellebarden oder manchmal auch Zweihandschwertern bewaffnete Sцldner vor, um einen Einbruch in die gegnerischen Linien zu erzielen. Starb ein Pikentrдger im Gefecht, rьckte sofort sein Hintermann auf. In einem Gefecht zwischen zwei Pikenierformationen verkeilten sich diese meist, weshalb die Ergдnzung der Gewalthaufen durch Arkebusenschьtzen unverzichtbar war. Mцglicherweise setzte man auch mit Zweihandschwertern bewaffnete Sцldner ein, die in einer festgefahrenen Gefechtssituation einen Einbruch ermцglichen sollten. Im spanischen Tercio gab es schon keine Hellebardiere mehr, die Pikeniere stellten jetzt die einzigen Nahkдmpfer der Infanterie dar. Das Manцvrieren der groЯen Pikenierformationen war дuЯerst schwierig und erforderte einen intensiven militдrischen Drill. Zudem wurden seit dem spдten 15. Jahrhundert Trommler eingesetzt, die das Marschtempo vorgaben. An den Rдndern der Formation wurden Feldwebel postiert, die eine ordnende Funktion ьbernahmen. Die Feldwebel waren mit einer Hellebarde bewaffnet, die nicht nur als Statussymbol diente, sondern auch als Werkzeug zum Zusammenhalten der Formation. Marschierte ein Pikenier nicht im Gleichschritt mit den anderen, musste er damit rechnen, das ihn ein Feldwebel zur Strafe mit der flachen Seite der Hellebarde schlug. Im Gefecht wurde eine Pikeniereinheit zusдtzlich durch lautstark gebrьllte Befehle manцvriert.
Das zahlenmдЯige Verhдltnis von Pikentrдgern zu Musketenschьtzen verschob sich im Laufe des DreiЯigjдhrigen Krieges zugunsten letzterer. Auch der Vorteil der Pikeniere gegenьber der Reiterei wurde ausgeglichen, da diese Gegentaktiken wie die Caracolla entwickelte. In der Mitte des 17. Jahrhunderts machten die Pikeniere in den meisten europдischen Heeren weniger als ein Drittel der Infanterie aus. Trotzdem schienen sie zu dieser Zeit immer noch fьr die Abwehr von Kavallerie unverzichtbar. Erst die Perfektionierung von Salven-Taktiken bei den Handfeuerschьtzen und vor allem die Verbreitung des Bajonetts und auch der Schweinsfedern in der zweiten Hдlfte des 17. Jahrhunderts machten die Pikeniere allmдhlich mehr oder weniger ьberflьssig.
Pikeniere waren zunдchst recht angesehen, da ihre Aufgabe eine hohe Disziplin erforderte und sie selbst schwere Kavallerieeinheiten erfolgreich bekдmpfen konnten. Im Laufe der Zeit sank ihr Ansehen aber deutlich, da sie spдtestens zu Zeiten des DreiЯigjдhrigen Krieges den Musketenschьtzen beigeordnet waren und sich mit einer Reiterei konfrontiert sahen, die den Frontalangriff mied. Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen lieЯ den Protagonisten seines Werkes "Der seltzame Springinsfeld" im 13. Kapitel ьber die Pikeniere hцhnen:
"Und dannenhero glaube ich daЯ der jenige der einen Piquenirer nidermacht (den er sonst verschonen kцndte) einen unschuldigen ermordet / und solchen Todtschlag nimmermehr verantworten kan; dann ob dise arme Schiebochsen (mit disem Spцttischen Namen werden sie genennet) gleich creirt seyn / ihre Brigaden vor dem Einhauen der Reutter im freyen Feld zubeschьtzen / so thun sie doch vor sich selbst niemand kein Leid / und geschicht dem allererst recht / der einem oder dem anderen in seinen langen Spies rennet. Jn Summa ich habe mein Tage viel scharpffe Occasionen gesehen / aber selten wahrgenommen / daЯ ein Piquenirer jemand umgebracht hette."
Die franzцsische Armee lцste 1703 ihre letzten Pikenier-Einheiten auf. 1704 folgte England, und 1708 verzichtete auch die niederlдndische Armee auf die Verwendung von Piken. Lediglich in Schweden, das u.a. in der Schlacht bei Poltawa viele Pikeniere einsetzte, und in Russland kamen, neben Berdishi tragenden Schьtzen, bis in die 1720er Jahre Pikeniere zum Einsatz, die sich als effektiv gegen die tьrkische Reiterei erwiesen. Das Bajonett kann als Nachfolger der Pike gelten, und es gab noch bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts Generдle, die Bajonettangriffe fьr eine sinnvolle Taktik hielten - oft mit schrecklichen Resultaten fьr die eigenen Mдnner.
[Quelle: Wikipedia]
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09.03.2006 10:31 |
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Der Isenburger
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Fortsetzung:
Eine Partisane ist eine Form der Hellebarde und zдhlt somit zu den Stangenwaffen. Die Partisane ist eine StoЯwaffe.
Die Partisane wurde hauptsдchlich vom 15. bis zum 18. Jahrhundert verwendet. Waffentechnisch hat sich die Partisane vermutlich aus dem KnebelspieЯ bzw. der Flьgellanze entwickelt.
Die Partisane ist ca. 1.8 m lang, der Schaft ist aus einem stabilen Holz und trдgt einen aus einem Stьck geschmiedeten Aufsatz. Der Aufsatz besteht aus einer breiten, symmetrischen, doppelschneidigen, spitz zulaufenden Mittelklinge sowie zwei gebogenen Seitenklingen. Die Seitenklingen sind weniger wuchtig als die Mittelklinge und erinnern der Form nach an einen liegenden Halbmond, aus dem ein kurzes Schwert (die Mittelklinge) ragt.
Mit Hilfe der beiden Seitenklingen ist es bei geschickter Anwendung mцglich den Gegner zu entwaffnen bzw. seine Waffe einzuklemmen. Zusдtzlich verhindern die beiden Seitenklingen das zu tiefe Eindringen der Partisane in den Gegner, was das anschlieЯende Herausziehen der Waffe sonst erschweren wьrde. Der stabile und wuchtige Aufsatz ermцglicht es dem Anwender, leichte bis mittlere Rьstungen zu durchdringen.
General Wallenstein, Feldherr des DreiЯigjдhrigen Kriegs, wurde am 23. Februar 1634 in Eger von Walter Deveroux durch eine Partisane ermordet.
Heute werden Partisanen nur noch als Paradewaffen oder zeremonielle Waffen verwendet. Die Schweizergarde des Vatikan trдgt in voller historischer Montur auch heute noch die Partisane.
[Quelle: Wikipedia]
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09.03.2006 10:36 |
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Der Isenburger
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Fortsetzung:
Der Luzerner Hammer gehцrt zu den Stangenwaffen. Es ist ein spitzer Hammer mit StoЯspitze auf einem mindestens 150 cm langen Schaft. Er wurde im 15. und 16. Jahrhundert benutzt, um Plattenpanzer zu durchschlagen. Er wurde nach einem GroЯfund dieser Hдmmer nahe Luzern benannt.
Manchesmal wird der Luzerner Hammer auch als Mordaxt bezeichnet. Vor allem der ausgestellte, als "poleaxe" (Mordaxt) bezeichnete Hammer in der Wallace Collection ist hierfьr ein Beleg, da er den kontinentalen Funden sehr дhnlich ist.
Der Flegel (auch: Streitflegel, Kriegsflegel) war eine vorwiegend im Mittelalter gebrдuchliche Hiebwaffe bzw. Stangenwaffe und hat sich vermutlich aus dem landwirtschaftlichen Dreschflegel entwickelt.
Die einfachste Variante ist wohl der Dreschflegel selbst, welcher neben Heugabeln oder Sensen oft als primitive Verteidigungswaffe eingesetzt wurde. Bei dessen Weiterentwicklung wurde das Gelenk in der Mitte des Flegels gegen eine Kette ersetzt und der Kopf hдufig mit Spitzen besetzt oder einfach mit Nдgeln durchschlagen.
Die finale Ausfьhrung besteht wie der Morgenstern aus einem etwa 50 cm langen Holzgriff, an dessen Ende eine etwa 30 bis 50 cm lange Kette befestigt ist. Der Kopf, meist eine spitzenbesetzte, schwere Eisenkugel mit ca 10 cm Durchmesser (oft viel kleiner), ist am anderen Ende befestigt. Kompliziertere Modelle verwenden statt einfachen Eisenkugeln oft aufwдndig hergestellte Kцpfe mit radial angeordneten Klingen oder Haken (vgl. mit einem Streitkolben). Selten wurden mehrere Kцpfe mit mehreren Ketten am Griff angebracht, diese wurden wegen ihrer schwierigen Handhabung und des hohen Risikos der Selbstverletzung vorwiegend von gepanzerten Reitern eingesetzt.
Ein Grund fьr die Konfusion um diesen Waffentyp und auch seine Namensgebung (wie auch beim Streitkolben wird auch der Flegel gerne mit dem Morgenstern verwechselt) kцnnte der damalige Adelsstand gewesen sein, der auf Schwert bzw. Lanze und Schild schwor.
Der Flegel ist nicht tцdlicher als andere Hiebwaffen und, auch wenn man es von Hollywood anders kennt, bei weitem nicht so schwer, dass er ьber dem Kopf in Kreisen geschwungen werden mьsste, um genug Schlagkraft zu erzielen, ganz im Gegenteil: durch die Kette entsteht beim Hieb ein viel hцheres Bewegungsmoment bei gleichem Kraftaufwand - der Effekt ist mit dem Trebuchet oder einer Peitsche zu vergleichen.
Der Hauptvorteil des Flegels besteht darin, dass seine Attacken schwer abzuwehren sind, da die Flugbahn des Kopfes und dessen Verhalten beim Aufprall auf ein Ziel nur schwer vorauszuahnen sind. Zudem sind Schilde unterschiedlichster Art (von kleinen Rundschilden bis hin zu hohen Turmschilden) nahezu nutzlos gegen einen Flegel, da sich mit diesem mьhelos um die Ecke bzw. um den Schild herumschlagen lдsst. Allerdings ist genau dieser Vorteil auch der Hauptnachteil des Flegels: die Verteidigung mit einem Flegel gegen jegliche Art von дuЯerer Einwirkung ist nahezu unmцglich.
Die Produktion war einfach und kostengьnstig. Es wurde kein Stahl benцtigt, an dem es das ganze Mittelalter hindurch mangelte. Auf Ausbildung mit der Waffe konnte verzichtet werden, da jeder Bauer mit dem zu Grunde liegenden Arbeitsgerдt vertraut war.
Eingesetzt wurde der Flegel bis ins angehende 17. Jahrhundert, besonders wдhrend der Hussitenkriege auf Seiten der Aufstдndischen.
[Quelle: wikipedia]
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10.03.2006 09:07 |
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Der Isenburger
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Fortsetzung:
Die Naginata (wцrtl.: Niedermдhendes Schwert bzw. Langes Schwert) ist eine Schwertlanze (Glefe), die zwischen 150 und 200 Zentimeter lang ist. Sie lдsst sich in Japan seit dem 12. Jahrhundert nachweisen und wurde von Mцnchen, Kriegern (Bushi) und FuЯsoldaten verwendet.
Sie besteht grundsдtzlich aus einem 120-150 cm langen Stock und einer 85-100 cm langen Klinge, die verschieden verarbeitet und geschwungen sein kann. Die Klinge wurde wie beim Katana auf besondere Art und Weise geschmiedet. Zu jener Zeit gab es verschiedene Sorten von Naginata oder krummfцrmigen Speeren. Der gebrдuchlichste Speer dieser Zeit hatte eine rohrfцrmige Klinge von einem Meter Lдnge, der Griff war mit starken Riemen umwunden und lдnger als die Klinge.
Ein Kдmpfer mit einer Naginata hat eine groЯe Reichweite und kann mit der Klinge enormen Schaden anrichten. Durch die Hebelwirkung sind schwungvolle und sehr starke Hiebe mцglich, und man kann beide Seiten sowohl als Angriffs- als auch als Blockflдche verwenden. In frьheren Zeiten wurde die Naginata in groЯen Kreisen geschwungen, meistens mit dem Ziel, das Pferd eines Angreifers zu verstьmmeln, um anschlieЯend den herabgestьrzten Reiter zu attackieren.
Die Lдnge der Waffe ist allerdings in engen Rдumen von Nachteil, da dort wenig Platz zum Ausholen vorhanden ist. Auch zum Einsatz in Infanterieformationen eignet sich die Naginata nicht. Sie wurde mit dem Aufkommen von Massenheeren im 15. und 16. Jahrhundert daher durch den SpieЯ (Yari) ersetzt.
Es gibt heute unterschiedliche Naginata-Stile, die von einer groЯen Anzahl von Schulen weltweit gelehrt werden. Naginatado gehцrt wie der Schwertkampf und das BogenschieЯen zu den дltesten Kampfkьnsten Japans.
Heute wird Naginatado in Japan vor allem an Mдdchenschulen unterrichtet. Seit kurzem gewinnt es auch in den USA an Popularitдt und in kleinerem AusmaЯ auch in Europa
[Quelle: Wikipedia]
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10.03.2006 09:12 |
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Der Isenburger
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Fortsetzung:
Die Glefe oder Gleve (auch Fauchard/Fouchard und couteau de breche) ist eine Stangenwaffe mit einer Schlag- oder Hiebklinge in der Form eines Messers, Pallaschs oder Malchus mit konvexer Schneide auf einer 2,40 bis 3 Meter langen Stange. An der Rьckseite der Klinge ist hдufig ein Sporn zum Brechen von Rьstungen. Sie дhnelt der Kuse.
Die Glefe wurde besonders im 15. Jahrhundert als Kriegswaffe genutzt, im 16. bis ins 18. Jahrhundert wurde sie dann zum Rangabzeichen des Trabanten an Fьrstenhцfen sowie der Leibwache des Dogen von Venedig. Hinweise auf die zeitliche Einordnung einer Glefe liefern hдufig heraldische Verzierungen der Klinge wie Wappen oder Siegel. So war die Glefe der Hofwache am Hofe des Kaisers Ferdinand I. beidseitig mit dem Monogramm des Kaisers versehen. Unterhalb der Kaiserkrone sind die Wappen der Habsburger sowie Bцhmens und Ungarns dargestellt, umwunden vom Orden des Goldenen Vlieses. Am bayrischen Hof sowie bei der ungarischen Kronwache blieb die Glefe bis ins 20. Jahrhundert erhalten.
Die Yari ist eine japanische Lanze. Diese gefьrchtete Waffe besteht aus einem langen Stab und einer meist doppelseitig geschliffenen Klinge. Sie wurde sowohl von japanischen FuЯsoldaten als auch von den Samurai verwendet und hatte ihre grцЯten Vorteile, дhnlich der Naginata im Kampf gegen berittene und gepanzerte Gegner. Die Yari wurde nur im Nahkampf verwendet und nicht geworfen.
Es gibt verschiedene Abarten der Yari mit mehreren geraden Klingen oder Widerhaken. Bei einem "Jumonji-Yari" besitzt die Klinge am Ansatz zusдtzlich eine horizontal angebrachte Klinge, somit bildet die Yari ein Kreuz.
Die Lдnge der Klinge variiert zwischen 15 cm und 60 cm. Der Schaft war bis zu 240 cm lang. Neben dem Langschwert Katana galt die Yari als effektivste Waffe im Nahkampf, sowohl auf dem Pferd, vor allem aber am Boden.
Manche Yari waren, wenn es sich der Besitzer leisten konnte, wie Nihonto aufgebaut, d.h. aus laminiertem Stahl und partiell gehдrtet. Der Schaft ist in der Regel lackiert, manchmal auch die Saya. Wie bei Schwertern konnten auch hier Metallfittinge und Rochenhauteinlagen Verwendung finden.
Contus oder prдziser Contus sarmaticus ist die lateinische und Kontos die griechische Bezeichnung fьr eine extrem lange Lanzenart (drei - fьnf Meter), welche bei verschiedenen antiken Volksgruppen in deren Kavalleriereinheiten im Hellenismus und in der Spдtantike Verwendung fand.
Die Contus-Lanze war eine Erfindung der iranischen Sarmaten und Parther und fand ihren ersten historischen Einsatz mit der Kavallerieverbдnden Alexander des GroЯen in seiner von ihm persцnlich in die Schlacht gefьhrten Eliteeinheit, den sogenannten "Gefдhrten", die mehr noch als die schweren mitlangen Piken (sarissa) ausgerьsteten Phalanxformationen fьr die ьberwдltigenden Siege bei der Eroberung seines Weltreiches sorgten. In der Spдtantike wurde der Contus zusammen mit dem Prinzip des Kataphraktes von den Rцmern (und spдteren Byzantinern) ьbernommen, die extensiv von dieser Lanzenart Gebrauch machten.
Contustragende Reiter wurden als Contarii (bzw. griech. Kontophoroi) bezeichnet. Bei den Contarii kann es sich sowohl um schwer gepanzerte (Katafracti, Clibanarii) als auch um leicht gepanzerte Reiter handeln.
Das in der Spдtantike im persischen Raum erstarkende Reich der Sassaniden baute seine militдrische Stдrke ebenfalls auf einer mit Contusґ ausgrьsteten Kataphraktreiterei auf.
Das typische Bild eines (leicht gepanzerten) Contarius sollte noch Jahrhunderte spдter jedem Christen vertraut sein: Der Heilige Georg wird meist dargestellt, wie er in rцmischer Uniform zu Pferd mit einer langen Contus-Lanze beidhдndig einen Drachen ersticht.
Zu beachten ist das diese Form der Lanze ьber dem Arm wie ein Speer gefьhrt und nach unten gestochen wurde, im Gegensatz zur klassischen Haltung mit angewinkeltem Arm in der Armbeuge, wie es im Mittelalter ьblich wurde, da eine solche Nutzung der Waffe erst mit Einfьhrung des Steigbьgels im westlichen Raum im achten Jahrhundert mцglich wurde.
Hinweis: Im antiken Griechenland bedeutete Kontos schlicht Speer, und mit Kontophoroi konnten alle speertragenden Infanteristen gemeint sein.
[Quelle: Wikipedia]
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hdh
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10.03.2006 09:18 |
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