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Der Isenburger Der Isenburger ist männlich
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Burgen Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Burgen
Gelдnde
Ьberall in Europa zeugen Burgen und Ruinen vom einstigen Leben der Kцnige, Herzцge und Ritter. Zunдchst als kleine Befestigungen zum Schutz errichtet, wichen sie spдter immer grцЯeren und imposanteren Steinbauten, die neben der Verteidigung auch reprдsentative Zwecke erfьllten. Die natьrliche Umgebung wie Wasser und Felsen waren entscheidend bei der Auswahl des Bauplatzes, denn die Burg sollte schwer zugдnglich sein. Deshalb sind Bergvorsprьnge die bevorzugtesten Orte fьr den Burgenbau. Wer auf seinem Territorium keine Felsen und Berge hatte, sicherte seine Burg mit Wassergrдben. Ebenso wurden bewaldete Gebiete, die etwaigen Feinden Deckung geboten hдtten, gerodet.
Aufbau
Zu Beginn des Burgenbaus als adlige Wohnstatt entstand auf so genannten "Motten" (kьnstlichen Hьgeln) ein hoher Wohn- und Wehrturm, zunдchst aus Holz, spдter aus Stein. Spдter erweiterte sich dieser Turmbau zu einem Gebдudekomplex mit Wohn-, Wirtschafts- und Gesinderдumen. In Deutschland wurden ab dem 12. Jahrhundert die Burgen zusдtzlich von einer Ringmauer umgeben. Reichte die Flдche nicht aus, um alle Gebдude so zu sichern, verlegte man die Wirtschafts- und Gesindehдuser in eine Vorburg, oder errichtete in der Nдhe ein Burggut oder einen Burghof, die jeweils von einem treuen Vasallen des Burgherrn bewirtschaftet wurden.
Jede Burg war einmalig und den geographischen Bedingungen angepasst. Dreiviertel aller Burgen besaЯen einen Hauptturm (Bergfried), ebenso typisch war die Ringmauer und der Palas (Wohngebдude des Burgherren) sowie die Rдume fьr die Bediensteten. Die Ausstattung der Burgen war gemessen an heutigen Vorstellungen дuЯerst spartanisch und wenig komfortabel. Der einzige Wohnraum, der durch einen Kamin beheizt werden konnte, war die Kemenate. Die ersten Цfen gab es erst ab Mitte des 13. Jahrhunderts. Die aus Sicherheitsgrьnden kleinen Fenster lieЯen nur wenig Licht in die ansonsten kьhlen Rдume eindringen.
Schwachpunkt der Burg war das Tor. Durch ausgeklьgelte Fallgitter, Zugmechanismen und Mehrfachtore versuchte man den Eingang zur Burg sicherer zu gestalten.
Niedergang
Im hohen Mittelalter um 1200 gab es auf dem Gebiet des damaligen deutschen Reiches circa 13.000 Burgen, innerhalb Deutschlands, West- und Sьdeuropas insgesamt ca. 25 - 30.000. Nach 1500 wurden keine Burgen mehr gebaut und die bestehenden Anlagen oft in Schlцsser umgewandelt. Mit der Erfindung der Schusswaffen und dem Verfall des Rittertums verloren die Burgen an Bedeutung. Die Stдdte wuchsen und ihre freien Bьrger strebten nach wirtschaftlichem Aufschwung. Einige Stдdte entwickelten sich am FuЯ einer Burg, in die man sich bei feindlichen Angriffen schьtzend zurьckziehen konnte. Den meisten Nichtadligen aber, den Bauern und Bьrgen mцgen die Burgen als Machtsymbol eher abschreckend erschienen sein. Die romantische Verklдrung des Mittelalters mit Rittern und Burgfrдulein begann erst im 19. Jahrhundert.

[Quelle: mediaevistik.de]

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Fьrstin Rubina Fьrstin Rubina ist weiblich
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Burgen 2 Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Die Burgen des Abendlandes waren im Gegensatz zu den Festungen und Garnisonen des Morgenlandes hauptsaechlich Wohngebaeude, keine Karsernen von Soldaten. Doch ist es nicht so, wie das einfache Volk denkt, dass jeder Ritter auf einer Burg wohnt. Welch paradiesische Vorstellung! Eine Burg zu errichten und zu erhalten kostete viel Geld. Daher besassen nur der Hochadel und zu Reichtum gekommene Ritter und Ministieriale eine Burg. Soweit ein Ritter zu Familie und Lehen gekommen war, lebte er in einem leicht befestigten Gebaeude, meist in der Naehe eines seiner Doerfer. Das wenige, das es von einem gewoehnlichem Bauerhaus unterschied, war, dass es meist aus Stein gebaut und eventuell leicht befestigt war. Trotzdem hatte es nichts mit einer Burg zu tun.

Ritter, die zu keinen Lehen kamen, blieben meist im Dienst ihres Herren auf dessen Burg, und viele wurden mit Aemtern wie Landvogt, Schatzmeister, Waffenmeister oder Jagdaufseher bekleidet.


Nun aber zur eigentlichen Burg. Der Vorlaeufer der Burgen unserer Zeit waren die sogenannten Motten. Vermutlich ist ihre Entstehung auf das 9. und 10. Jahrhundert zurueckzufuehren. Eine solche Motte bestand aus einem hoelzernem Wohn- und Wehrturm, der auf einem meist aufgeschuettetem Huegel stand. Der Turm war von einem hoelzernem Palisade umgeben. Am Fusse des Huegels war ein weiterer Bereich, ebenfalls durch einen Palisadenzaun und durch einen Graben geschuetzt, in welchem Staelle und Wirtschaftsgebaeude standen. Von dieser Vorburg konnte man nur ueber eine Fallbruecke in die Hauptburg, den Turm, gelangen. Schon hier laesst sich die fuer die abendlaendischen Burgen typische Zweiteilung in Vor- und Hauptburg erkennen.

Auf einer solchen Motte lebte nun ein Lehensherr oder ein Ritter mit seiner Familie und seinem Gefolge auf engstem Raum zusammen. Wenn ein Feind sich dem Lehen naeherte, fluechteten die Bauern der Umgebung mit ihrem Vieh in die Motte ihres Herren, um Schutz zu suchen. Waehrend Notzeiten wie den grossen Wikingerstuermen schossen diese Motten wie Pilze aus dem Boden. Selbst spaeter, als es schon Burgen aus Stein gab, wurden sie errichtet. Im 11. Jahrhundert verstaerkte man viele Motten, indem man die Holzgebaeude teilweise durch Stein ersetzte. Diese Entwicklung ging, durch den Einfluss der morgenlaendischen Festungen verursacht, bis in das 11. und 12. Jahrhundert, in welchem man die Befestigungsanlagen nur noch aus Stein errichtete. Von diesem Zeitpunkt an spricht man nicht mehr von Motten.


Seit Mitte des 11. Jahrhunderts diente die Burg dem Adel als Wohnsitz und Festung zugleich. Sie war zum Mittelpunkt des ritterlichen Lebens geworden.

Burgen wurden meist auf nur schwer erreichbaren Bergkuppen und Huegeln erbaut. In flachen Gegenden umgab die Burgen mit breiten, tiefen Wassergraeben, die sogenannten Wasserburgen. Ausserdem errichtete man sie an strategisch wichtigen Punkten, wie zum Beispiel an wichtigen Verkehrswegen (Strassen und Fluesse). Man schaue sich nur den Rhein an, wo fast um jede Flussbiegung eine neue Burg an den steilen Hang gebaut wurde. Oder die Loire, deren Ufer knapp 300 Burgen zieren.



Die Burg bestand aus einer Hauptburg, die rundherum von einer hohen Mauer umgeben war. In die Mauer waren in unregelmaessigen Abstaenden Wachtuerme eingebaut. Auf der Mauer war ein geschuetzter Gang, der Wehrgang, errichtet. An der Wand entlang des Wehrganges waren schmale Schiessscharten, um einen Angreifer vom Wehrgang aus unter Beschuss nehmen zu koennen, eingelassen. Ein Bogenschuetze, der hinter einer Schiesscharte stand, war fuer den Angreifer schwer zu treffen. Durch Pechnasen, Oeffnungen im Boden des der Mauer vorgelagerten Wehrganges, konnte man heisses Wasser, Kalk, Pech, Steine und gluehenden Sand auf die Angreifer schuetten.

Im Inneren der Hauptburg befanden sich der Pallas, das Wohngebaeude des Burgherren und seines Gefolges. In diesem Gebaeude befand sich auch der meist einzige beheizbare Raum der ganzen Burg, die Kemenate, die der Wohnraum der Frauen war. Die kleine Besatzung der Burg und das Gesinde hatten meist ein eigenes Wohnhaus in der Hauptburg. Das Zeughaus, in dem Kriegsgeraet gelagert wurde, befand sich auch im Innnenhof. Meist hatte die Burg sogar eine eigene Kapelle.

Das wichtigste Gebaeude in der Hauptburg aber war der Bergfried, in Westfrankreich auch Donjon und in England Keep geheissen. Er war der letzte Zufluchtsort der Burg. Selbst wenn der Feind schon im Innenhof stand, konnte der Bergfried noch weiter verteidigt werden. Er war mit keinem anderem Gebaeude der Burg verbunden und konnte nur durch einen Eingang, hoch ueber dem Erdboden, mit einer Leiter erreicht werden. Der Bergfried war das hoechste Gebaeude der Burg. Er war praktisch eine kleine Burg fuer sich.

Als letztes befand sich noch der lebenswichtige Burgbrunnen oder eine Zisterne in der Hauptburg.



Der Hauptburg war die Vorburg vorgelagert, welche ebenfalls durch eine Ringmauer geschuetzt war. Die Vorburg besass Getreidespeicher, Stallungen und andere Wirtschaftsgebaeude. Viele Burgen hatten auch ihre eigene Schmiede. Zuletzt wurde die Burg noch von einem breiten Graben umgeben.

Die Schwachstelle jeder Burg war der Eingang. Desshalb war dieser durch ein Torhaus verstaerkt. Das Tor selbst konnte durch eine Zugbruecke, ein Fallgatter und durch eine eisenverstaerkte Doppeltuer verriegelt werden. Um einen Angreifer den direkten Weg von der Vorburg zum Tor der Hauptburg zu versperren, hatten viele Burgen noch weitere Verteidigungsanlagen.

Waehrend der Zeit der Kreuzzuege wurden die europaeischen Burgen durch den Einfluss der Festen des Morgenlandes immer groesser und durch weitere Verteidigungsanlagen verstaerkt. Die mittelalterlichen Ritterburgen gewannen aus diesen Gruenden zwar ein wenig an militaerischer Bedeutung, hauptsaechlich waren sie aber Wohnsitze des Adels und Zufluchsstaetten fuer die Bevoelkerung im Kriegsfall.

Im Schutze einer Burg entstanden oft Ansiedlungen, von welchen viele in letzter Zeit zu bedeutenden Staedten geworden sind. So zum Beispiel Ravensburg in der Naehe des Bodensees.

lg Silvia
(Quelle:gzg.fn.bw.schule.de):reine luft:

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03.04.2006 09:32 Fьrstin Rubina ist offline Email an Fьrstin Rubina senden Homepage von Fьrstin Rubina Beiträge von Fьrstin Rubina suchen Nehmen Sie Fьrstin Rubina in Ihre Freundesliste auf Füge Fьrstin Rubina in deine Contact-Liste ein
 
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