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mongole2007
Tripel-As

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Auszug aus
http://de.wikipedia.org/wiki/Attila
Attila vollendete zusammen mit seinem Bruder Bleda die von ihrem Onkel Rua (Ruga) begonnene, weitgehende Einigung der (westlichen) Hunnen, wenngleich Attila nie ьber alle Hunnen herrschte. Das neue Reich, ьber das er seit etwa 434 zusammen mit Bleda herrschte, umfasste zudem hцchst verschiedene iranische und germanische Vцlkerschaften. Attila, der seinen Bruder Bleda um 444/445 tцtete,[1] errichtete sein Hauptlager in der heutigen ungarischen Tiefebene an der TheiЯ, am Drehpunkt zwischen dem Ostrцmischen Reich und dem Westrцmischen Reich, wo er in einem prдchtigen Holzpalast residierte.
Zu Westrom unterhielt Attila zunдchst gute Kontakte. Grund dafьr war vor allem die Politik des rцmischen magister militum (Heermeister) Flavius Aлtius, der in seiner Jugend im Austausch fьr Attila als Geisel bei den Hunnen lebte und ebenso wie Attila seine zeitweiligen Gastgeber nur zu gut kannte. Aлtius war mit Hilfe Attilas hunnischer Hilfstruppen an die Macht gekommen und hatte mit ihrer Hilfe auch das Burgundenreich von Worms um 436 vernichtet. Dies ist der historische Kern der Nibelungensage; bei den dort auftauchenden Hunnen handelt es sich jedoch um rцmische Hilfstruppen, nicht um Attilas Hunnen.[2] Aлtius trat Attila Teile Pannoniens ab. Trotz vieler erfolgreicher Raubzьge, sah Attila in einer langfristigen Beziehung zu Rom wohl einen wichtigen Faktor zur Stabilisierung seines nur lose aufgebauten Herrschaftsraumes. Er beschдftige unter anderem den Rцmer Orestes als Berater. Orestes bekam spдter einen Sohn, Romulus Augustulus, den er zum letzten westrцmischen Kaiser (nach traditioneller Zдhlung) ausrufen lieЯ.
Attila unternahm in der Folgezeit mehrere Feldzьge gegen Ostrom, wo man 444 die Zahlung der Jahrgelder eingestellt hatte. 447 schlug Attila den ostrцmischen Heermeister Arnegisclus und drang bis zu den Thermophylen vor. Im Herbst desselben Jahres war der Krieg beendet; es war der grцЯte Sieg der Hunnen ьber das Imperium. 450 stellte der ostrцmische Kaiser Markian wieder die jдhrlichen Tributzahlungen an die Hunnen ein. Attila musste sich nach einer neuen Quelle umsehen, zumal der Balkan kaum mehr Beute hergegeben hдtte und die reichen rцmischen Orientprovinzen ihm nicht zugдnglich waren. Im Westrцmischen Reich war jedoch die Schwester Kaiser Valentinians III., Justa Grata Honoria, aufgrund des Bruchs eines Keuschheitsgelьbdes zeitweise nach Konstantinopel verbannt worden. Nun lieЯ Honoria Attila angeblich ein Heiratsangebot zukommen, um sich so zu rдchen.[3] So seltsam diese Geschichte klingen mag, und sicherlich haben noch andere Erwдgungen eine Rolle gespielt, Attila erhob jedenfalls Ansprьche auf die Hдlfte des Westrцmischen Reiches. Valentinian dachte jedoch verstдndlicherweise gar nicht daran, dem nachzukommen, woraufhin Attila in Gallien einfiel. Metz und Orlйans fielen, doch war es Aлtius in der Zwischenzeit gelungen, einen effektiven Widerstand zu organisieren, wobei er sich vor allem auf die in Aquitanien angesiedelten Westgoten verlieЯ, denen daran gelegen sein musste, Attila so weit wie mцglich von ihrem Siedlungsland fernzuhalten.
Die Hunnen, angefьhrt von Attila (Im Vordergrund rechts), auf ihrem Weg nach Italien (Phantasiedarstellung).
Die Hunnen, angefьhrt von Attila (Im Vordergrund rechts), auf ihrem Weg nach Italien (Phantasiedarstellung).
In der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern (die bis heute nicht genau lokalisiert werden konnten, aber meist bei Chalons-sur-Marne vermutet werden) im Jahre 451 wurde Attilas Vielvцlkerheer von Rцmern und Westgoten zurьckgeschlagen, aber nicht vernichtet. Attila zog sich zurьck, was Aлtius zulieЯ, und fiel 452 in Italien ein. Aquileia wurde restlos zerstцrt; die Flьchtlinge in der Lagune legten aber die Keimzelle fьr das spдtere Venedig. Daneben wurden Mailand, Bergamo und andere Stдdte erobert. Es ist fraglich, ob die in den Quellen beschriebene und ausgeschmьckte Begegnung mit dem rцmischen Bischof Leo I. tatsдchlich so stattgefunden hat bzw. wenn, welche Auswirkungen sie gehabt hat. Letztendlich war es Aлtius' Verdienst, Attilas Militдrkraft soweit geschwдcht zu haben, dass an eine Eroberung Roms nicht mehr zu denken war, zumal das Heer auch durch Seuchen geschwдcht war.[4]
Attila zog sich in seinen alten Herrschaftsraum zurьck und starb 453 in seiner Hochzeitsnacht mit der Gotin Ildikу. Die wirkliche Ursache seines Ablebens ist nicht mehr klдrbar. Mal ist von einem Blutsturz die Rede, mal heiЯt es, dass Ildikу ihn im Auftrag Roms vergiftet hat. Spekulativ kann man aus heutiger Sicht den Blutsturz glaubwьrdig dem Lebenswandel Attilas zuschreiben: Durch exzessiven Alkoholgenuss ьber Jahre hinweg kann er sich eine Leberzirrhose zugezogen haben, die einen Pfortaderhochdruck mit Krampfadern (Varizen) im unteren Bereich der Speiserцhre hervorruft. Der erhцhte Pfortaderdruck bewirkt im Endstadium zeitlich unvorhersehbar eine "Цsophagusvarizenblutung", einen sturzbachartigen Blutaustritt aus dem Mund und in den Magen-Darm-Kanal, der binnen Minuten zum Verbluten fьhrt.
Sein Reich ьberdauerte sein Ende nur um kurze Zeit. Es kam zu Nachfolgekдmpfen, und mehrere unterdrьckte Vцlker brachen aus dem hunnischen Reich aus, welches ohne die Fьhrung Attilas in sich zusammenbrach.[5] Attilas Sцhne versuchten teils, eigene Herrschaften zu etablieren, was jedoch misslang (siehe etwa Ellac, Dengizich).
Attila wird in den zeitgenцssischen Quellen meist sehr dьster beschrieben, was sicherlich auch seinen teils mit дuЯerster Brutalitдt gefьhrten Kriegszьgen Rechnung trug. Einen zuverlдssigeren Bericht liefert ein erhaltenes Fragment aus dem Geschichtswerk des Priskos, der um 450 als ostrцmischer Gesandter an Attilas Hof gekommen war. Attila lehnte sich an die spдtantike Mittelmeerwelt an, wobei er wohl - wie auch die Germanen - die rцmische Herrschaftspraxis als Vorbild fьr die Regierung seines weite Rдume umfassenden Vielvцlkerreiches nahm. Das Hunnenreich, welches ein Vorbote der darauffolgenden Reiche der Steppenvцlker im Mittelalter war (siehe beispielsweise die Awaren), war jedoch zu lose aufgebaut und zu sehr auf den Herrscher ausgerichtet, zumal Attila als Feldherr einige Fehler unterliefen.
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Attila flog aus Rom, weil Eroberung nicht mehr zu denken war. Armee war zu schwach zu erobern.
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